Attergauer Kultursommer zwischen Stuttgart und New York  

erstellt am
09. 02. 04

Linz (lk) - International, aber mit kräftiger Wiener und tschechischer Note tritt der Attergauer Kultursommer in der Saison 2004 in den dichtgedrängten Wettbewerb ums Publikum. Intendant Lehmayer hat sich ein exquisites Programm einfallen lassen, das in jeder Weise ideenreicher Vielfalt verpflichtet ist: Die New Yorker Kammermusiker (27. Juli) und das L’Orpheo Barockorchester unter Michi Gaigg widmen sich der Alten Musik, Timna Brauer (6. August) hingegen der "Weltmusik", während Heinz Marecek seinen Wiener Charme in der Sketch-Montage "Das ist Theater" (12. August) versprüht.

Die Wienerische Note wird im Speziellen gepflegt von drei Ensembles der Wiener Philharmoniker, dem Wiener Kammerorchester unter Philippe Entremont und Rudolf Buchbinder. Der Kreis schließt sich bzw. beginnt wieder bei einem Ensemble aus dem deutschsprachigen Ausland: Das Eröffnungskonzert am 23. Juli wird vom Stuttgarter Kammerorchester unter Dennis Russell Davies bestritten und hat u.a. die Streicherserenade von Antonin Dvorak im Programm. Dvorak gilt 2004 aufgrund seines 100. Todestages als "Jahresregent". Dvorak’sche Werke begegnen auch in den Konzerten der drei philharmonischen Ensembles "Wiener Bläsersolisten" (6.8.), "Steude-Quartett" (10.8.) und "Ensemble 11" (14.8.), während das Wiener Kammerorchester ausschließlich Mozart zugewandt ist und am 20. August die Konzertreihe abschließt.

Veranstaltungsorte sind die Pfarrkirchen St. Georgen und Vöcklamarkt sowie die Attergau-Halle St. Georgen. Erstmals ist heuer Schloss Kogl als Openair-Schauplatz für die Konzerte am 27. Juli (New Yorker Kammermusiker) und 8. August (Wiener Bläsersolisten) zu bestaunen. Kartenpreise von 10 Euro bis 55 Euro.

Informationen: http://www.attergauer-kultursommer.at
     
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