Bund gibt Gelder für Bahnausbau nach Freilassing frei  

erstellt am
03. 06. 04

Haslauer: Bahn wird zum wichtigen innerstädtischen Verkehrsmittel
Salzburg (lk) - Durch Unterzeichnung der 12. Übertragungsverordnung durch Vizekanzler Hubert Gorbach hat die Bundesregierung nun die Gelder für den dreigleisigen Eisenbahnausbau zwischen dem Hauptbahnhof Salzburg und der Staatsgrenze bei Freilassing zur Verfügung gestellt und die ÖBB mit der Baudurchführung beauftragt, gab Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer am Mittwoch (02. 06.) bekannt.

„Es ist dies das größte Verkehrsbauwerk in der Stadt Salzburg mit einer Gesamtinvestition von 150 Millionen Euro. Über neue Haltestellen in Mülln, Aiglhof und Taxham werden die Bahnlinien aus dem Tennengau und Flachgau in einer neuen Qualität in die Stadt eingebunden und mit dem Busnetz verknüpft – das ist eine echte Verbesserung für die Pendler aus den Umlandgemeinden und zwar unabhängig vom geplanten weiteren Ausbau Taxham – Freilassing. Dadurch wird die Bahn erstmals zu einem wichtigen innerstädtischen Verkehrsmittel, denn die schnellste Verbindung etwa von Parsch ins Landeskrankenhaus oder zum Europark geht künftig über die Schiene“, zeigt Haslauer die große Bedeutung des Projektes für den öffentlichen Verkehr auf. Das Land Salzburg beteiligt sich an den Gesamtinvestitionen mit 30 Millionen Euro.

Neben der neuen Bahntrasse zur Staatsgrenze bei Freilassing stellt der Bund mit der 12. Übertragungsverordnung auch Gelder für die Nahverkehrsplanung Salzburg-Hauptbahnhof – Straßwalchen zur Verfügung und beauftragt die ÖBB mit der Durchführung dieser Planung.
     
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