Kärnten, Friaul und Veneto bilden europäische Gesundheitsregion  

erstellt am
14. 06. 04

LHStv. Ambrozy bei "Gesundheitsgipfel" in Muggia
Klagenfurt (lpd) - Zahlreiche neue Projekte einer weit reichenden und europaweit einzigartigen Kooperation im Gesundheitswesen zwischen Kärnten und den italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien und Veneto haben Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy sowie seine Amtskollegen aus Friaul und Veneto, Gianni Pecol Cominotto und Fabio Gava, am Donnerstag (10. 06.) bei einem "Gesundheitsgipfel" in Muggia bei Triest vereinbart.

Eine verstärkte Zusammenarbeit soll es laut Ambrozy insbesondere in den Bereichen Ausbildung im Pflegebereich, Krankenpflegeschüler-Austausch, Ausbildungsanerkennung, Lymphklinik Wolfsberg, beschleunigte Kostenrückerstattung, Behandlung seltener Krankheiten, Wissensaustausch sowie Patientenversorgung geben.

Konkret soll die Abwicklung der medizinischen Behandlung Kärntner Patienten in den Regionen Friaul-Julisch Venetien und Veneto und deren Patienten in unserem Bundesland erleichtert werden. Mit einer Gesundheitscard will man außerdem einheitliche Standards in der medizinischen Versorgung schaffen.

Der Kärntner Gesundheitsreferent, der eine engere Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich als unbedingt notwendig und vorrangig bezeichnete, präsentierte seinen Amtskollegen die Grundzüge einer dauerhaften grenzüberschreitenden Kooperation im Aus-, Fort- und Weiterbildungsbereich. Schwerpunkte dieses wegweisenden Projektes seien die Erstellung krankenhausspezifischer Lehrmaterialien und Sprachkurse, die Durchführung interkultureller Seminare sowie die Abhaltung interregionaler Managementkurse zu den Themenbereichen Qualitätsmanagement, Finanzierungssysteme und Organisationsentwicklung.
     
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