Kärntner Hypo: Nur 85 Mio.Euro für Bank Burgenland  

erstellt am
18. 06. 04

Die Kärntner Hypo Alpe Adria-Bank will insgesamt nur 85 Mio. Euro für die Übernahme der Bank Burgenland bezahlen
Eisenstadt (bvz.at) - Laut dem Kaufangebot sei eine vierstufige Übernahme der Mehrheit geplant, die Hypo will parallel dazu auch nach Niederösterreich und in die Steiermark expandieren.

Das Nachrichtenmagazin "Format" berichtet in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe, die Hypo wolle diverse Kernkompetenzen wie Zahlungsverkehr und Treasury nach der Übernahme der Bank Burgenland in Klagenfurt konzentrieren. Der Kauf soll nach Erhalt des Zuschlags in vier Schritten abgewickelt werden. Zuerst will die Hypo via Kapitalerhöhung 25 Prozent des Geldinstituts übernehmen. In den Jahren 2006 und 2007 sollen jeweils 25 Prozent dem Land abgekauft, im Jahr darauf der restliche Landesanteil und der Streubesitz übernommen werden.

Bereits im kommenden Jahr will die Hypo laut "Format" auch in Niederösterreich, genauer gesagt in Wiener Neustadt und St. Pölten, sowie in der Steiermark Fuß fassen. Der Vorstandsvorsitzende der Hypo Alpe Adria Bank, Wolfgang Kulterer, will die Details des Angebots seines Hauses nicht kommentieren. Die Entscheidung über den Verkauf des burgenländischen Instituts soll am kommenden Montag fallen. Die Wiener BAWAG P.S.K., die ebenfalls Interesse am Kauf gezeigt hatte, scheint aus dem Rennen zu sein. Damit würde die Hypo als einziger Bieter übrig bleiben.

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