Glückwunsch zum 65er: Professor Karl Moik  

erstellt am
10. 08. 04

Großer musikalischer Festakt im Weißen Saal der Grazer Burg
Graz (lk) - Zwei Milliarden Menschen haben bisher in 23 Jahren 250 Folgen einer der erfolgreichsten Sendungen der Fernseh-Geschichte vor den Bildschirmen oder live miterlebt: Gemeint ist der „Musikantenstadl“, dessen Präsentator Karl Moik „ein Stück österreichischer Volks-Kultur im Ausland bekannt gemacht, den interessierten Österreichern fremde Städte und Kulturen nähergebracht hatte. Denn Karl Moik


Karl Moik präsentiert stolz die Professoren-Urkunde mit Gattin und Landeshauptmann Waltraud Klasnic. Foto: Fischer
hat mit dem Musikantenstadl bereits in Moskau, Toronto, Melbourne, Orlando, Peking, Dubai und sogar auf einem Kreuzfahrt-Schiff in der Karibik Station gemacht“.




Mit diesen Worten skizzierte Landeshauptmann Waltraud Klasnic in der Grazer Burg zu Beginn des großen Festaktes das Lebenswerk von „Musikantenstadl“-Präsentator Karl Moik und überreichte ihm die Urkunde des von Bundespräsident Dr. Thomas Klestil verliehenen Berufstitels Professor.

Die 251. Folge dieser Sendung wird „Professor Karl Moik“ moderieren, der am 19. Juni seinen 65. Geburtstag feierte. „Der beliebte Show-Master hat es geschafft, die ´volkstümliche Musik´ mittels Funk und Fernsehen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die dadurch entstandene Popularität hat dazu geführt, dass sich auch die Wissenschaft nunmehr intensiv mit dieser Form von Musik auseinander setzt,“, hob Landeshauptmann Waltraud Klasnic weiters in der Würdigung des Geehrten hervor.

Der gelernte Werkzeugmacher Karl Moik stellte bereits in seiner Jugend am Klavier, dem Akkordeon und dem Vibraphon sein musikalisches Talent unter Beweis. Dass dies bisher zu 23 Jahren im Fernsehen mit dem „Stadl“ führen sollte, „hatte ich mir niemals vorgestellt“, meinte der überaus bescheidene Moik nach der offiziellen Ehrung. In seinen Dankesworte erklärte Karl Moik den Festgästen, warum diese Ehrung in der Steiermark stattfand. „LH Klasnic hatte ´Brücken zwischen allen Bundesländern geschlagen´“. Dutzende Freunden gratulierten dem frischgebackenen Professor in der Burg. Die „Mayrhofner“ und auch die „Stoakogler“ spielten auf und dankten für viele Einladungen in den „Stadl“.
     
zurück