Das Handy als Funkgerät  

erstellt am
20. 12. 04

Die Kriminalpolizei Wien testet Push-to-Talk-Handys von mobilkom austria
Wien (pts) - "Push-to-Talk" funktioniert ähnlich wie ein Walkie Talkie: Ein Knopfdruck am Handy genügt, und schon wird man von einem oder mehreren Empfängern gehört. Zurzeit erprobt eine Gruppe der Kriminalpolizei Wien die neue Technologie im Kampf gegen die Suchtgift-Kriminalität.

Gespräche auf Knopfdruck - wie funktioniert Push-to-Talk?
Der Technologieführer mobilkom austria hat das in den USA bereits sehr populäre Push-to-Talk als Erster nach Österreich gebracht. Dieses Produkt kann sowohl Businesskunden als auch Privatkunden einen deutlichen Mehrwert bieten.

"Push-to-Talk nutzt das Walkie-Talkie-Prinzip: Durch Drücken eines Sprechknopfes am Handy wird eine Verbindung zu einem oder mehreren Teilnehmern einer "Buddy List" - einem übersichtlichen Adressverzeichnis - aufgebaut", erklärt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Service. Auf Knopfdruck steht die Verbindung, und der Empfänger hört die Nachricht sofort am Handy-Lautsprecher ohne abheben zu müssen. Gesprochen wird immer abwechselnd bei gedrücktem Push-to-Talk-Button. Die Funktionalität kann auch stumm geschaltet oder ausgeschaltet werden, sollte die Situation dies erfordern.

Bei Push-to-Talk wird die Sprache paketweise über GPRS übertragen. Die Verbindung ist augenblicklich da, was Telefonkonferenzen und Durchsagen genauso wie ungezwungenes Geplauder unter Freunden wesentlich vereinfacht. Seit Oktober diesen Jahres testen über 400 Kunden - darunter auch die Kriminalpolizei Wien - Push-to-Talk kostenlos im Rahmen eines Friendly User Trials.

Push-to-Talk bei der Kripo Wien
Um zu beweisen, dass sich die neue Technologie auch im härtesten Praxiseinsatz bewähren kann, sind zurzeit Push-to-Talk-Handys bei der Kriminalpolizei Wien probeweise im Einsatz. Die 15 Damen und Herren von der "Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität" des Kriminalamt Wien verwenden die Mobiltelefone sehr erfolgreich im Kampf gegen den Drogenhandel auf der Straße.

"Wir benutzen die Push-to-Talk-Handys während des gesamten Einsatzes, von der Observation bis zur Festnahme des Täters", erklärt Major Wolfgang Preiszler vom Kriminalamt Wien. "Die Geräte werden auch auf offener Straße verwendet, besonders aber in geschlossenen Gebäuden wie U-Bahn-Stationen oder Kellern, wo herkömmlicher Funk einfach nicht mehr funktioniert." Denn für eine optimale Funkverbindung ist offenes Gelände nötig - die Mobiltelefone von mobilkom austria hingegen bieten kristallklare Verbindung.

Ein weiterer Vorteil der Push-to-Talk-Handys von mobilkom austria: "Sie sind unauffällig. Heute benutzt praktisch jeder Handys oder Headsets. Bei Observationen ist das sehr hilfreich." Und der Erfolg gibt ihm Recht: "Wir haben die Handys seit 12. November im Einsatz", freut sich Preiszler, "und seitdem gelangen uns 55 Festnahmen mit Unterstützung von Push-to-Talk."
     
zurück