Schwarz: Verkündigung des Evangeliums muss befreiende Botschaft sein  

erstellt am
07. 02. 05

Wien (stephanscom.at) - Die missionarische Aufgabe der Kirche und aller Christen hat der Wiener Weihbischof Ludwig Schwarz betont. Bei einem Vortrag bei der "Franziskusgemein- schaft" im burgenländischen Pinkafeld unterstrich Schwarz, dass die Verkündigung des Evangeliums immer eine "befreiende Botschaft" sein müsse. Das Eintreten für Menschenwürde, humane Entfaltung und ganzheitliche Befreiung gehöre zur Sendung der Kirche und bestimme daher auch ihre Mission. Wie der Wiener Weihbischof und Nationaldirektor von "Missio"-Austria weiter betonte, habe sich vor allem durch das Zweite Vatikanische Konzil ein Wandel von der "Westkirche" zur "Weltkirche" vollzogen. Dieses neue Selbstverständnis habe auch den Übergang von der "Westmission" zur "Weltmission" bewirkt. Das missionarische Handeln im eigenen Land und in der Weltkirche, besonders in den Ländern des "Südens", könne nur im wechselseitigen Austausch Bereicherung bringen. Schwarz: "Je mehr wir Augen, Herzen und Hände für die Weltkirche öffnen, desto reicher werden wir als Einzelne und als Gemeinden im Glauben beschenkt und gestärkt werden". Papst Johannes Paul II. habe zum Jahrtausendwechsel deutlich gemacht, dass die Kirche einen neuen missionarischen Aufbruch braucht.
     
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