LR Martinz schlägt Reform der ARGE Alpen-Adria vor  

erstellt am
10. 02. 05

Inhaltliche und strukturelle Änderungen sind notwendig – ARGE Alpen-Adria muss Herausforderungen unserer Zeit bewältigen
Klagenfurt (lpd) - Vor am Donnerstag (10. 02.) stattfindenden Jahreskonferenz der Kärntner Vertreter der Gremien der Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria sagte EU-Landesrat Josef Martinz, dass dort neben den Berichten aus den einzelnen Kommissionen und Arbeitsgruppen auch eine mögliche Reform der ARGE Alpen-Adria besprochen werden sollte.

Es sei notwendig, dass die ARGE die Herausforderungen unserer Zeit bewältige, so Martinz. „Um dies zu sichern, müssen wir uns inhaltliche und strukturelle Änderungen beruhend auf dem vor zwei Jahren beschlossenen Leitbild überlegen.“ Eine Reformgruppe „ARGE Alpen-Adria 2015“ solle erarbeiten, wo die ARGE in zehn Jahren stehen und in welcher Form die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im zentraleuropäischen Raum erfolgen sollte. „Die ARGE Alpen-Adria könnte auch eine Dachfunktion neuer grenzüberschreitender Kooperationen erfüllen“, sagte Martinz.

Die ARGE Alpen-Adria nehme eine wesentliche Rolle in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ein und stelle einen Grundpfeiler der europäischen Integration dar. Auch in Brüssel habe man dies erkannt und nütze die Initiative als Brücke zum Bürger. „Ziel der Arbeitsgemeinschaft muss es sein, daran zu arbeiten, dass Europa ein Europa der Bürger und nicht der Beamten ist“, so der EU-Landesrat.
     
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