Manager-Magazin reiht St. Pölten unter EU-Top-10-Standorte ein  

erstellt am
22. 02. 05

St. Pölten (rms) - 1.207 Regionen in allen 25 EU-Mitgliedsstaaten wurden analysiert, das Ergebnis stellt St. Pölten ein hervorragendes Zeugnis aus: Die NÖ Landeshauptstadt wird unter die EU-Top-10-Standorte gereiht. Bürgermeister Mag. Matthias Stadler: "Damit kann "ecopoint", die neue Wirtschaftsservice-Stelle im Rathaus, ein Argument mehr für den Standort St. Pölten vorweisen".

Ausgangspunkt der "manager-magazin"-Studie waren zwölf typische Standortfaktoren für technologisch anspruchsvolle Industriebetriebe, darunter die örtliche Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften, Produktivität, Lohnkosten, Ertragsteuern, Infrastruktur und die Verbreitung von Kriminalität und Korruption.

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Auch die langfristigen Wachstumschancen flossen in die Untersuchung ein. Insbesondere wurden die Geburtenraten einbezogen, um die künftige Entwicklung der Bevölkerung berücksichtigen zu können.

Österreich ist verglichen mit Deutschland der deutlich attraktivere Wirtschaftsstandort, analysiert das "manager-magazin" in seiner online-Ausgabe und auch die Bundes-ansiedlungsagentur ABA. Nur vier österreichische Regionen (Rheintal, Dreieck Linz-Wels-Steyr, St. Pölten und Salzburg) schafften es sogar unter die Top-10 der Europäischen Union insgesamt.

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler: "Als einzige Stadt setzen wir sogenannte Wirtschafts-Botschafter bei der Investoren-Suche ein. Dies ist in Wirtschaftskreisen sehr positiv bewertet worden. Im März sind wir auch auf der MIPIM, der größten Immobilien- und Betriebsansiedlungsfachmesse der Welt, vertreten".

Spannend ist der Vergleich von Deutschland und Österreich, heißt es im "manager-magazin", weil beide Länder sehr viele Gemeinsamkeiten in Sprache, Kultur und Geschichte haben. Die Unterschiede wirtschaftlicher Art, die eine Ansiedlung eines Unternehmens in dem einen oder dem anderen Land beeinflussen, stellten sich aber als immens heraus.

Österreich hat bei niedrigeren Arbeitnehmerentgelten eine durchschnittlich höhere Produktivität. Bei gleich guter Verkehrsinfrastruktur, gleicher Nähe zu Forschungs- und Entwicklungsstätten und ähnlichem Arbeitsmarkt hat das Alpenland zudem Vorteile hinsichtlich der Sicherheit, gemessen an der Kriminalität und der Korruption.
     
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