Schicker fordert "Systemdenken statt Tunnelblicke"  

erstellt am
15. 03. 05

Schiene - Straße - Stadtplanung - Verkehrsmanagement
Wien (rk) - Ein "gemeinsames Systemdenken" forderte der Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudi Schicker, am Montag (14. 03.) anstelle der verschiedenen "Tunnelblicke" bei der aktuellen Verkehrsdiskussion ein.

"Nicht jedes Straßenprojekt bedeutet gleich eine Transithölle und nicht jedes Schienenprojekt eine unüberwindliche Barriere", so Schicker weiter. Die neue Variante rund um den nordöstlichen Regionenring bezeichnet Schicker als "sehr gute Lösung mit Potenzial": "Wien hat für Menschen und Natur das Beste herausgeholt. Die Tunnellösungen für beide Donauquerungen und die Lobau bieten alle Voraussetzungen für maximale Wirksamkeit und minimale Emissionen."

Alle großen aktuellen Verkehrsprojekte - sei es der Regionenring, der Bahnhof Wien Europa Mitte, das Wiener Verkehrsmanagement VEMA, der Ausbau von S-Bahn und Radwegenetz oder das Güterterminal-Netz - werden als Teil eines gemeinsamen Verkehrssystems entwickelt. Auch die Abstimmung mit der Stadtplanung und den Bezirken der angrenzenden Bereiche ist dabei selbstverständlich und seit jeher fixer Bestandteil der Wiener Planungs- und Verkehrspolitik.

"Alle WienerInnen - auch alle Wiener PolitikerInnen - sind zu konstruktiven Gesprächen wie schon bisher jederzeit herzlich willkommen. Tunnelblicke, Populismus oder Fundamentalismus bringen uns aber sicher nicht sonderlich weiter", so Schicker abschließend.
     
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