60 % Ja-Stimmen bei landesweiter Olympia-Volksbefragung  

erstellt am
04. 04. 05

Größte Zustimmung mit 78 % im Pongau - Ablehnung in der Landeshauptstadt - Stimmbeteiligung lag bei 19 Prozent
Salzburg (lk) - 70.370 Personen oder 19 Prozent der 367.977 stimmberechtigten Salzburgerinnen und Salzburger beteiligten sich am Sonntag (03. 04.) an der landesweiten Volksbefragung zu Olympia 2014, bei der es um die Frage gegangen war: „Soll sich das Land Salzburg dafür einsetzen, dass die Olympischen Winterspiele 2014 in Salzburg stattfinden?“. 42.045 Salzburger/innen oder 60 Prozent stimmten mit Ja, 28.092 mit Nein. 233 Stimmen waren ungültig.

In der Stadt Salzburg, dem ÖOC-Kandidaten für die Bewerbung um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2014, gingen bei der landesweiten Volksbefragung 17.791 Stimmberechtigte (Beteiligung 18 %) zu den Urnen. Von den 17.747 gültigen Stimmen lauteten 6.892 (39 %) auf Ja und 10.855 (61 %) auf Nein. In der Stadt findet zu diesem Thema jedoch auch eine Bürgerbefragung statt, die noch bis Samstag, 9. April, läuft und bei der die Frage lautet „Soll sich die Stadt Salzburg um die Olympischen Winterspiele 2014 bewerben?“.

In allen anderen Salzburger Bezirken überwogen bei der Volksbefragung die Befürworter von Winterspielen 2014 in Salzburg. Am größten war sowohl die Beteiligung (30 Prozent) als auch der Anteil der Befürworter (78 % bzw. 12.734 Ja-Stimmen) im Pongau, wo die Schibewerbe im Falle von Olympischen Winterspielen 2014 in Salzburg stattfinden sollen. Im Bezirk Hallein stimmten bei einer Stimmbeteiligung von 17 Prozent 4.080 Stimmberechtigte (63 %) mit Ja, im Bezirk Salzburg-Umgebung (Stimmbeteiligung 19 %) waren 10.843 Personen (59 %) für die Winterspiele, im Bezirk Tamsweg (Stimmbeteiligung 11 %) beantworteten 1.328 Lungauer/innen (75 %) die Frage mit Ja und im Bezirk Zell am See gab es bei einer Stimmbeteiligung von 16 Prozent 6.168 Ja-Stimmen (66 %).

Bei diesen Zahlen handelt es sich um vorläufige Ergebnisse, da das Stimmergebnis erst mit Beschluss der Landeswahlbehörde, die morgen zusammentritt, endgültig ist
     
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