Tourismus: Neuer Rekordwinter in Aussicht  

erstellt am
02. 05. 05

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik
Bregenz (vlk) - Die bisherige Entwicklung der Wintersaison 2004/05 ist aufgrund der guten Schneelage und dem Schönwetter in der Karwoche äußerst erfreulich. Von November 2004 bis einschließlich März 2005 haben 891.800 Gäste 4,407.000 Übernachtungen in Vorarlberg gebucht, das ist im Vergleich zum letzten Jahr ein Plus von 6,6 Prozent. Aller Voraussicht nach wird das Rekordergebnis des Winter 2003/04 heuer übertroffen, heißt es im jüngsten Bericht der Landesstelle für Statistik.

Im März 2005 wurden haben 245.200 Gäste rund 1,313.100 Übernachtungen in Vorarlberg gebucht. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Zuwachs von 27,8 Prozent. Ausschlaggebend dafür war vor allem die Verschiebung der Osterferien, die im Vorjahr in den April, heuer aber in den März fielen. Dementsprechend ist für April 2005 ein Rückgang zu erwarten. Zuletzt wurde im Jahr 2002 Ostern im März gefeiert. Im Vergleich zu damals beträgt das Plus heuer 15 Prozent.

Bei den gewerblichen Beherbergungsbetrieben werden qualitativ höherwertige Unterkünfte vermehrt gebucht. So lautet die bisherige Nächtigungsbilanz in den 5/4-Sterne Hotels +8,8 Prozent, in 3-Sterne-Betrieben +4,2 Prozent und in Betrieben mit 2/1-Sternen +1,2 Prozent. Insgesamt wurden in Hotels, Gasthöfen und Pensionen um +5,6 Prozent mehr Nächtigungen gebucht. In Ferienwohnungen betrug der Anstieg der Nächtigungen +9,6 Prozent und in Privatzimmern +5,5 Prozent zur Vergleichsperiode der Wintersaison 2003/04.

Nächtigungen in Prozent
Hotels, Gasthöfe, Pensionen 2,527.980 + 5,6
Ferienwohnungen 1,175.297 + 9,6
Privatzimmer 403.394 + 5,5
Andere Unterkünfte 300.365 + 4,3

Gegenüber dem Vergleichszeitraum der vergangenen Wintersaison gab es im Winter 2004/05 überdurchschnittliche Zuwächse bei den Nächtigungen in den Regionen Bregenzerwald (+9,7 Prozent), Kleinwalsertal (+9,5) und Bodensee-Alpenrhein (+6,8). Alle anderen Regionen konnten ebenfalls ein positives Ergebnis erzielen: am Arlberg +5,9, Alpenregion Bludenz +4,6 und Montafon +3,7 Prozent.
     
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