Ungetrübte Badefreuden an Vorarlbergs Stränden  

erstellt am
27. 05. 05

LR Egger: Badewasserqualitätsüberwachung gestartet
Bregenz (vlk) - In Vorbereitung auf die Badesaison hat das Umweltinstitut bereits eine Erstsichtung aller 23 offiziellen Badestellen in Vorarlberg vorgenommen. Ab Ende Mai wird dort die Badqualität bis zum Saisonende im 14-Tage-Rhythmus kontrolliert, informiert Wasser- wirtschaftsreferent Landesrat Dieter Egger. Die ersten Ergebnisse sind erwartungsgemäß zufrieden stellend und bereits via Internet abrufbar.

Die Erstsichtung hat die bereits gewohnten Ergebnisse im Bereich der Badequalitätsklassen A (sehr gut) und B (gut) gebracht. Lediglich die Badestelle am Rheinspitz weist in der Voruntersuchung höhere Keimbelastungen auf. Zu Beginn der Badesaison ist dies dort nicht ungewöhnlich. Die Badequalität verbessert sich aber mit Erwärmung des Seewassers und der tieferen Einschichtung des Flusswassers aus dem Alten Rhein. Mit der Renaturierung des Alten Rheins bzw. der Vorstreckung des Rheindammes wird künftig auch dort schon zu Beginn der Badesaison gute Badequalität bestehen, so Landesrat Egger.

Bei der Beurteilung der Badegewässer stehen neben chemischen und biologischen Gesichtspunkten Hygieneaspekte im Vordergrund. Das Vorhandensein bestimmter Keime bzw. deren Konzentration geben Auskunft über eventuell gesundheitsgefährdende Belastungen des Badewassers. Bei auffälligen Befunden, werden die Untersuchungsintervalle sofort verkürzt. Auf der neu gestalteten Homepage des Umweltinstituts www.vorarlberg.at/umweltinstitut können die aktuellen Ergebnisse und jene der Vorjahre sowie die Lagepläne der Badestellen eingesehen werden.

Die erfreulichen Ergebnisse sind für Wasserwirtschaftsreferent Egger nicht zuletzt auch ein Resultat der jahrelangen Bemühungen in Sachen Gewässerreinhaltung. Unsere Investitionen kommen dem Bodensee als Trinkwasserreservoir und Naherholungsgebiet unmittelbar zugute. Ungetrübten Badefreuden steht – von den noch frischen Wassertemperaturen einmal abgesehen – nichts mehr im Wege, so Egger abschließend.
     
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