Umweltpolitik – Klimaschutz  

erstellt am
11. 11. 05

  Pröll: Erreichung der österreichischen Klimaziele
Wien (övp-pd) - "Wir haben wichtige Meilensteine gesetzt, mit denen wir das Klimaschutzziel zwischen 2008 und 2012 erreichen können", so Umweltminister Pröll. Bei einem Treffen der Vertragspartner des Kyoto-Protokolls wird es vor allem darum gehen, "möglichst viele Staaten mit ins Boot" zu holen, sagt Pröll. Vor allem China, Indien und die USA sollen künftig eingebunden werden. Der Zugang zum so genannten Clean Development Mechanismen (CDM), ein flexibler Mechanismus für arme Länder, soll vereinfacht werden. Das wäre eine Maßnahme zugunsten der afrikanischen Staaten. In Montreal wird man "mit einem klaren europäischen Standpunkt erscheinen", sagt Pröll. So muss der Anstieg der durchschnittlichen Oberflächentemperatur auf höchstens zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden. Auch die Treibhausgase sollen durch die Industriestaaten gegenüber 1990 um 15 bis 30 Prozent bis 2020 gesenkt werden.

Steigende Bedeutung erneuerbarer Energien
Was die Erreichung der heimischen Klimaziele bis zum Jahr 2012 angeht, sieht Pröll die Entwicklung positiv. Wohnbauförderung, Emissionshandel oder Biodieselbeimischung sind seit heuer in Kraft getreten, sagt er. Sobald diese Maßnahmen zum Tragen kommen, kann man für die Bilanz des Jahres 2005 "optimistisch sein". Österreich hat sich gemäß dem Kyoto-Protokoll dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen verglichen mit dem Stand von 1990 um 13 Prozent zu senken. Gleichzeitig wird daran gearbeitet, die heimische Klimastrategie anzupassen. Dies soll unter anderem anhand der "Luftschadstoffinventur" des Umweltbundesamtes geschehen. Konkrete Pläne sollen es im Frühjahr geben, sagt Pröll und verweist auf die steigende Bedeutung von erneuerbarer Energie.

 

 

 

 

 

 

 

 
     

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