Höchste Bundesauszeichnung für Landtagspräsident Freibauer  

erstellt am
30. 11. 05

Pröll: Großer Niederösterreicher und Urgestein der NÖ Landespolitik
St. Pölten (nlk) - Mit dem „Großen Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich“ erhielt Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer am Dienstag (29. 11.) in St. Pölten aus den Händen von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die höchste Bundesauszeichnung. An dem Festakt nahm neben höchstrangigen Vertretern aus Kirche, Verwaltung, Landtagspräsidium und Landtagsklubs sowie nahezu der gesamten Landesregierung auch Bundesministerin Liese Prokop teil.

Pröll bezeichnete Freibauer dabei als „Urgestein der NÖ Landespolitik“ und ganz großen Niederösterreicher, der an die Politikerpersönlichkeiten vergangener Generationen anschließe. Der Landtagspräsident pflege menschliche Bescheidenheit und sei geprägt von mathematischer Genauigkeit und politischer Entschlossenheit. „Der Politiker mit Leib und Seele“ habe sich in den 40 Jahren seiner politischen Aktivität vom Gemeinderat und Bürgermeister von Mistelbach über die Stationen als Landtagsabgeordneter und VP-Klubobmann bis zur Funktion als Landesrat und schließlich Landtagspräsident immer voll und ganz für und in Niederösterreich eingebracht.

Freibauers Verdienste um das Bundesland Niederösterreich und die Republik Österreich präzisierte der Landeshauptmann dahingehend, dass sich kaum ein Zweiter so intensiv, konsequent und fruchtbringend für die ehemalige Grenzregion eingesetzt habe, und zwar schon lange vor dem Fall des Eisernen Vorhanges. Zudem sei Freibauers föderale Gesinnung beispielgebend auf europäischer Ebene: Ja zur kleinen überschaubaren Einheit zu sagen, zentralistischen Tendenzen zu widersagen und dennoch nie das größere Ganze aus den Augen zu verlieren, sei entscheidend für eine Verbesserung der Funktionstüchtigkeit Europas, so Pröll.

Freibauer sprach von großer Freude über diese Anerkennung seiner jahrzehntelangen Tätigkeit im öffentlichen Leben und bedankte sich für die Chance, so lange an der Gestaltung der Heimat mitwirken zu können. Als sein Motto nannte der Landtagspräsident „Gutes erhalten und Neues gestalten“, als Eckpunkte seiner politischen Tätigkeit im Landtag etwa die Demokratieoffensive mit dem neuen Landeswahlrecht, in der Landesregierung die Wohnbauförderung sowie den Bau des St. Pöltner Landhausviertels und als zwei Mal einstimmig gewählter Landtagspräsident die internationalen Beziehungen und den jährlichen Jugendkongress.
     
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