Fußball-Europameisterschaft EURO 2008  

erstellt am
19. 12. 05

ÖFB, UEFA und die Schweiz loben die Vorbereitungen des Innenministeriums
Wien (bmi) - Wenn am 7. Juni 2008 der Ball für die ersten Mannschaften im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft (EURO 2008) rollen wird, bedeutet dies auch für die Polizei Großeinsatz. Um bestmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, schreitet die Umsetzung des Sicherheitskonzepts weiter voran. Nun wurde der aktuelle Stand den Ländern präsentiert.

Am 15. Dezember 2005 wurde im Studio 44 der Österreichischen Lotterien erstmals Vertretern der Länder, der Landespolizeikommanden und weiterer Behörden ein umfangreicher Überblick über den aktuellen Vorbereitungsstand des Sicherheitskonzepts für die EURO 2008 gegeben. General Franz Lang betonte die gute Vorbereitung und Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Schweiz, aus Deutschland – unser Nachbarland ist Austragungsort der WM 2006 – den Ministerien, dem ÖFB und den Ländern.

"Höchstmögliche Sicherheit bei einer derart großen Veranstaltung kann nur gewährleistet werden, wenn man rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnt und eng mit anderen Stellen zusammenarbeitet. Österreich und die Schweiz haben sehr früh damit begonnen, sich auf das größte Sportereignis der Zweiten Republik vorzubereiten. Jetzt müssen wir so weitermachen", sagte Lang. Auch ÖFB-Präsident Friedrich Stickler lobte die gute Zusammenarbeit.

Österreich und die Schweiz, die beiden Austragungsländer der Fußball-Europameisterschaft 2008, arbeiten bereits seit 2004 an den Sicherheitsvorbereitungen für die EURO 2008. Im Herbst wurde das gemeinsame Sicherheitskonzept präsentiert, nun wurde mit der Umsetzung begonnen. Dr. Günther Marek und der Schweizer Martin Jäggi – beide zuständig für die Umsetzung des Konzepts – erläuterten die Schwerpunkte und die weiteren Vorhaben.

Einer der Schwerpunkte liege auch in der Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Ländern, so DDr. Karl Lengheimer von der Niederösterreichischen Landesregierung. Lengheimer übernimmt als zuständiger Länderkoordinator des BM.I künftig die Mittlerrolle zwischen den Ländern und dem Innenressort.

Weitere Schwerpunkte des Tages waren: der Stand der Vorbereitungen aus Sicht der UEFA-Turnierdirektion, die nichtexekutiven Sicherheitsmaßnahmen während der EURO 2008 und das Sicherheitskonzept für die WM 2006 in Deutschland.
     
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