Jugendministerin Haubner beim Rat "Bildung, Jugend und Kultur" in Brüssel  

erstellt am
24. 02. 06

Brüssel (bmaa) - Gemeinsam mit der Europäischen Kommission wurden für die Ratssitzung Am Donnerstag (23. 02.), die sich mit dem 1. Fortschrittsbericht „Jetzt aufs Tempo drücken“ – die neue Partnerschaft für Wachstum und Beschäftigung“ befasst, konkrete Fragen vorbereitet. Themen sind, wie benachteiligten jungen Menschen bessere Arbeitschancen geboten werden können, mit welchen Initiativen die Jugenddimension in der Lissabon-Strategie gestärkt werden kann und wie Jugendorganisationen stärker in die Maßnahmen, die der Jugendpakt vorsieht, einbezogen werden können.

Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die bessere Anerkennung des nicht-formalen und informellen Lernens sind wichtige Forderungen, die nun von den Mitgliedstaaten in den nationalen Reformprogrammen für Wachstum und Beschäftigung berücksichtigt werden sollen.

Weiters sollen die vom österreichischen Ratsvorsitz erarbeiteten Schlussfolgerungen als Beitrag der Jugendministerinnen- und minister für den Frühlingsrat im März 2006 angenommen werden.

Der Europäische Rat soll unter anderem aufgefordert werden, weitere Fortschritte in Bezug auf Maßnahmen für junge Menschen durch die Einbeziehung des Europäischen Pakts für die Jugend in die Lissabon-Strategie zu fördern.

Haubner im Vorfeld zum heutigen Rat: „Ich sehe darin einen bedeutenden Fortschritt der europäischen Jugendpolitik, denn erstmals wird die Jugend in alle relevanten Politikbereiche aktiv miteinbezogen.“
     
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