Erklärung der Präsidentschaft zu den jüngsten Ereignissen in Gaza und Jericho  

erstellt am
16. 03. 06

Wien (bmaa) - Die Präsidentschaft ist stark besorgt über die Ereignisse vom 14. März 2006 im Westjordanland, insbesondere in Jericho, und in Gaza.

Die Präsidentschaft unterstreicht die Notwendigkeit, die angemessenen Maßnahmen zur Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung zu treffen. Sie ruft Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde dazu auf, Zurückhaltung zu üben und die Auswirkungen ihrer Maßnahmen sorgfältig abzuwägen, um eine weitere Eskalation zu verhindern.

Die Präsidentschaft verurteilt die Geiselnahmen nachdrücklich und ruft die Palästinensische Autonomiebehörde dazu auf, den Schutz von ausländischen Bürgern und Einrichtungen zu gewährleisten.

Die Präsidentschaft wird weiterhin mit allen betroffenen Parteien engen Kontakt halten, um die Situation genau zu beobachten.

Die Präsidentschaft ruft in Erinnerung, dass sich die Europäische Union weiterhin dazu verpflichtet fühlt, das palästinensische Volk zu unterstützen, und unterstreicht die Bedeutung eines friedlichen Umfelds.
     
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