Haubner: Europa muss der Jugend eine Perspektive geben  

erstellt am
24. 03. 06

Wien (nso) - "Es geht um Jobs, Bildung, Ausbildung und gleiche Chancen für unsere Jugend. Deshalb muss es das Ziel der Union sein, jedem Jugendlichen einen Arbeitsplatz oder einen Ausbildungsplatz innerhalb von 6 Monaten bis 2007 und von 100 Tagen bis 20010 zu vermitteln. Hier geht es um die aktive Umsetzung des Europäischen Jugendpakts. denn Jugend braucht Perspektiven!" betonte Ratsvorsitzende, Jugendministerin Ursula Haubner heute in Brüssel

Haubner erwartet sich, dass die sozialen Ziele in die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates einfließen werden. "Wachstum und Beschäftigung funktionieren nur gemeinsam mit starker sozialer Sicherheit für die Menschen. Das europäische Wirtschaftsmodell wird nur dann ein Erfolgs- und Vorzeigeprojekt bleiben, wenn sich Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik gegenseitig stärken. Die soziale Eingliederung und der soziale Schutz müssen noch mehr als Ziel der Union betrachtet werden", betonte Haubner heute in Brüssel.

Die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist ein wesentlicher Beitrag zur sozialen Dimension. Hier gelte es besondere Konzentration auf die Vermeidung und Reduzierung der Kinderarmut zu legen, um Chancengleichheit für alle Kinder ungeachtet ihres sozialen Hintergrundes zu sichern. "Armut darf kein Schicksal sein, sondern die Union muss gerade sozial Schwächeren im Interesse der Chancengleichheit, die Teilhabe am Erwerbsleben ermöglichen", so Haubner anlässlich der heutigen Gespräche mit den Sozialpartnern wie auch mit den Vertretern der Zivilgesellschaft in Brüssel, die auf sehr konstruktiver Ebene stattfanden.
     
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