Troika-Verhandlungen mit China über Klimaschutz  

erstellt am
31. 03. 06

Wien (bmaa) - Die EU und China haben beim letzten Gipfel im September 2005 eine hochrangige Partnerschaft über Klimawandel begründet, die am 30. März 2006 ihre erste Arbeitstagung in Wien abhielt. Die EU-China Partnerschaft zu Klimawandel schafft den Rahmen für einen politischen Dialog und nennt die inhaltlichen Schwerpunkte, die mit konkreten Projekten weiter verfolgt werden sollen. Die Partnerschaft beinhaltet den EU-China Aktionsplan zu sauberer Kohleverwendung sowie den EU-China Aktionsplan zu Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien.

Die EU und China sind nicht nur Mitglieder der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) sondern auch des Kioto-Protokolls und sind beständig bestrebt die Zusammenarbeit in diesem Bereich zu verbessern. Dieses Treffen ist die Fortsetzung der Bemühungen, vor allem im Bereich der Entwicklung und Verbreitung sauberer Energietechnologien Kosten zu senken und so der Klimaänderung vorzubeugen. Eine Reihe von gemeinsamen Forschungsaktivitäten wird dies unterstützen.

Die Partnerschaft soll auch dazu beitragen, die Nutzung der flexiblen Mechanismen zwischen der EU und China unter dem Kioto Protokoll zu intensivieren, und gemeinsam über Lösungen für eine Weiterentwicklung dieser Mechanismen nach 2012 nachzudenken. Dieser Prozess ist auf weltweitem Niveau unter der Klimarahmenkonvention bereits begonnen worden. Der EU und China kommen dabei Vorreiterrollen jeweils bei den Industrie- und Entwicklungsländern zu.

Beide Partner werden diese Zusammenarbeit auch nützen, um ihre Bemühungen zur Verbesserung der Energieintensität ihrer Wirtschaften zu verbessern und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu erreichen.
     
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