Zwei neue Tunnel für Kärnten  

erstellt am
10. 04. 06

Großes Plus für Umwelt und Sicherheit durch zweite Katschberg -Tunnelröhre und Einhausung Trebesing - Bauarbeiten voll im Plan
Klagenfurt (lpd) - Auf der Tauernautobahn sind derzeit zwei Verkehrsprojekte in Bau und voll im Zeitplan, die enormer verkehrspolitische und wirtschaftliche Bedeutung haben, wie Verkehrslandesrat Gerhard Dörfler am 10. 04. bekräftigte: Es sind dies die zweite Röhre des Katschbergtunnels und die bereits begonnene Einhausung Trebesing auf der Tauernautobahn im Zuge einer Generalsanierung der Autobahn zwischen Spittal und Gmünd.

Der Durchstich der zweiten Katschberg-Tunnelröhre erfolgt bereits in den nächsten Tagen, insgesamt werden dafür 96,5 Mio. Euro investiert. Die Gesamtkosten für das Projekt der 850 m langen Einhausung Trebesing verbunden mit der Sanierung A 10 im Liesertal betragen rund 100 Mio. Euro.

Wie Dörfler betont, werden mit diesen beschäftigungswirksamen Projekte besonders Umwelt- und Lärmschutz forciert und die Verkehrssicherheit enorm erhöht. "Diese Autobahnbauprojekte fördern den Wirtschaftsstandort Kärnten ganz entscheidend und nachhaltig", ist Dörfler überzeugt.

Die zweite Tunnelröhre optimiert die international wichtige Verkehrsachse und bringt ein großes Plus an Sicherheit. Der Vollbetrieb des Katschbergtunnels mit beiden Röhren erfolgt rechtzeitig vor dem Sommerreiseverkehr Ende Juni 2008. Beim Tauerntunnel wird die Verkehrsfreigabe beider Röhren und damit der Vollbetrieb ab Sommer 2011 möglich sein. Hier beträgt die Investition rund 195 Mio. Euro.

Durch die Einhausung Trebesing, die durch teilweise Einschüttung landschaftsgerecht gestaltet wird, erhalten die lärmgeplagten Anrainer einen umfangreichen Lärmschutz. Auch Lärmschutzfenster um 96.000 Euro konnten vorgezogen und eingebaut werden. Die Bewohner von Trebesing erhalten dadurch eine enorme Verbesserung ihrer Lebensqualität.
"Noch nie sind so umfangreiche Umweltenlastungsmaßnahmen gesetzt worden", weist Dörfler auf das Gesamtpaket an der Tauernautobahn im Ausmaß von 300 Mio. Euro bis zum Jahr 2020 hin.

Im Zuge der Generalsanierung werden neben der Deckensanierung 47.000 Quadratmeter Lärmschutzwände neu errichtet sowie 15 Brücken saniert. Ingesamt sind 500 Beschäftigte im Einsatz. Die Projekte werden durch Mauteinnahmen finanziert.
     
zurück