Kärnten und OÖ kooperieren im Kunststoffbereich  

erstellt am
06. 04. 06

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet – Entwicklungsagentur wird partnerschaftlich in Kunststoff-Cluster eingebunden
Klagenfurt (lpd) - Kärnten und Oberösterreich verstärken ihre Zusammenarbeit in der Kunststoffbranche. Dazu wurde am 05. 04. eine Kooperationsvereinbarung von Wirtschafts- referent Landeshauptmann Jörg Haider, der Geschäftsführung der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) sowie von Werner Pamminger von der Clusterland Oberösterreich GmbH unterzeichnet. Die künftige Zusammenarbeit sieht die partnerschaftliche Einbindung der EAK in den Kunststoff-Cluster (KC) und damit die Teilnahme Kärntens an der gesamten KC-Plattform vor. Stattgefunden hat die Unterzeichnung bei der Firma Kruschitz im Industriepark Völkermarkt.

Ziel der Kooperation ist es, Synergien optimal zu nutzen. Zudem will man den Know-how-Transfer verstärken und gemeinsam auf Messen auftreten. Kärntner Unternehmen sollen außerdem in den Leistungskatalog eingebunden werden und über Kärntner Aktivitäten soll in den monatlichen Info-Mails und in den Quartalszeitschriften des KC berichtet werden.

Der Kunststoff-Cluster (KC) ist ein branchenübergreifendes Netzwerk des Kunststoff-Sektors und hat in Österreich über 370 Mitglieder. Seit 2004 ist er eine gemeinsame Initiative der Länder Ober- und Niederösterreich. Die Trägerschaft liegt bei der Clusterland Oberösterreich und der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus. In Kärnten hat sich unter der Bezeichnung Kunststoffnetzwerk Kärnten ein regionales Netzwerk entwickelt, das seit 2000 von der EAK unterstützt wird. Im Kunststoff-Cluster sind bereits 22 Kärntner Betriebe Mitglied.
     
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