Bau der A 5 Nordautobahn stärkt Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze  

erstellt am
23. 06. 06

ASFINAG Aufsichtsrat ermittelt einstimmig Bestbieter für PPP-Projekt
Wien (bmvit) - Das vom Verkehrsministerium im Herbst 2003 in Angriff genommene erste große österreichische Public Partnership-Projekt im Straßeninfrastrukturbereich geht mit seinem ersten Paket in die Zielgerade. Bei diesem Projekt soll erstmals einem privaten Konzessionär die Aufgaben der Planung, Errichtung, Finanzierung und des Betriebes eines Teils des hochrangigen Straßennetzes über einen Zeitraum von 30 Jahren übertragen werden. Das Aufsichtsratsgremium der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Gesellschaft (ASFINAG) hat in einer heutigen Sitzung einstimmig den Bestbieter ermittelt. Die Bekanntgabe der Zuschlagsentscheidung ist für Anfang September geplant. Verkehrsminister Hubert Gorbach zeigte sich über Entwicklung und Fortgang dieses innovativen PPP-Projektes erfreut.

Das nun vor der Vergabe stehende Paket 1 nördlich von Wien umfasst insgesamt 51 Kilometerund besteht aus der S 2 Umfahrung Süßenbrunn, der S 1 Ost und West, sowie der A 5 Süd. Die Baukosten für dieses Paket 1 betragen rund 800 Millionen Euro.

Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach: "Das von mir initiierte Projekt ist das erste, bei dem ein privater Partner mit der öffentlichen Hand eine langfristige Partnerschaft eingeht, um ein Milliarden Infrastrukturprojekt umzusetzen. Es geht nun in die Zielgerade. Die ASFINAG setzt dieses Projekt professionell um. Deshalb werden die gesteckten Ziele, unter anderem der günstigeren Realisierung, auch erreicht werden können."

Bei dem Vergabeverfahren konnte bis zum Schluss der internationale Bieterwettbewerb aufrecht erhalten werden, was sich auf die deutlich unter den Eigenkalkulationen der ASFINAG liegenden Angebote niedergeschlagen hat. An allen am Bieterverfahren beteiligten Konsortien waren österreichische Unternehmen maßgeblich beteiligt. Das stellt sicher, dass die Wertschöpfung dieses Projektes zum überwiegenden Teil in Österreich realisiert werden kann.

Dem Schwergewicht dieses Vergabeverfahrens entsprechend wurde von Verkehrsminister Gorbach zusätzlich zu den bestehenden Kontrollinstrumenten ein Lenkungsausschuss eingesetzt. Durch alle diese Maßnahmen konnte sichergestellt werden, dass dieses Verfahren durch die ASFINAG streng nach den vergaberechtlichen Grundsätzen der Transparenz und der Gleichbehandlung der Bieter abgewickelt wurde.

"Mit diesem wichtigen Projekt wurde ein weiterer Schritt gesetzt, um die Ostregion Österreich mit den neuen EU-Mitgliedstaaten zu verbinden. Dies schafft zusätzliche wichtige Infrastruktur, Aufträge für die Wirtschaft und sichert somit heimische Arbeitsplätze" zeigte sich Gorbach erfreut.
     
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