Burgenland mit Umsetzung des Ziel 1-Programms sehr zufrieden  

erstellt am
20. 06. 06

Ergebnisse der siebten Sitzung des Ziel 1-Begleitauschusses
Eisenstadt (blms) – Die 7. Sitzung des Ziel 1-Begleitausschusses fand am 19.06. mit mehr als 50 Teilnehmern in Eisenstadt statt. Dabei wurde über die Umsetzung des Programms diskutiert, der Durchführungsbericht 2005 beschlossen und die anstehenden Änderungsvorschläge besprochen. Im Rahmen dieses Gremiums wurde auch der neue Folder "Sinnliche Ziel 1 Projekte des Burgenlandes" präsentiert. Landeshauptmann Hans Niessl informierte im Anschluss gemeinsam mit Colin Wolfe, Generaldirektion Regionalpolitik, und Mag. (FH) Katharina Kaitan, Verwaltungsbehörde – Land Burgenland, über die aktuellen Zahlen und Fakten zum Ziel 1-Programm.

Der Begleitausschuss ist jenes Gremium, zu dem einmal im Jahr alle 40 Institutionen auf EU-, Bundes- und Landesebene, die an der Umsetzung des Ziel 1-Programmes mitarbeiten, im Burgenland zusammenkommen. Bei der heutigen Sitzung wurde der Durchführungsbericht des Vorjahres diskutiert und beschlossen. Es gab weiters einen aktuellen Zwischenbericht und einen Überblick über die Zahlungsflüsse. Bis Ende Mai 2006 überwies die Kommission rund 190,3 Mio. Euro an das Burgenland, davon wurden ca. 183,5 Mio. Euro an Projektträger weitergeleitet. Diese Zahlen zeigen, dass die Auszahlung sehr zügig erfolgt und nur ca. 2,4 Prozent der Gelder bei den Zahlstellen liegen.

"Die aktuellen Zahlen belegen, dass die Ziel 1-Mittel im Burgenland sehr effizient eingesetzt wurden. Bereits bei der Planung wurden die richtigen Schwerpunkte gesetzt und so konnten bis jetzt ca. 13.000 Projekte unterstützt werden. Aber auch aktuelle Wirtschaftsdaten belegen, dass das Burgenland den richtigen Weg eingeschlagen hat. Das Mittelburgenland erreichte im Vergleich mit 35 Regionen aus ganz Österreich die höchste Wachstumsrate, das Südburgenland belegte den vierten Platz und das Nordburgenland erreichte die sechste Stelle", freute sich Niessl.

Mit der Programmplanung der nächsten Förderperiode, in der das Burgenland zwischen 2007 und 2013 einen "Phasing Out"-Status erhält, wurde bereits begonnen. Dabei werden von der Europäischen Union Förderungen in der Höhe von 158 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Landeshauptmann Niessl nannte als drei Prioritäten der kommenden Förderperiode "Gewerbe, Industrie und Tourismus", "Forschung und Entwicklung" und "Förderung von Humanressourcen". Colin Wolfe von der Generaldirektion Regionalpolitik zeigte sich mit der Umsetzung des Programms sehr zufrieden. "Ich finde es sehr positiv, dass es immer wieder neue Ideen im Programm gibt", so Wolfe.
     
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