Urlaub zwischen Lust und Frust  

erstellt am
14. 07. 06

Dramatische Konflikte nach "Kommunikations-Knatsch" in der Ferienzeit
Klagenfurt (humaninstitut) - Ferienzeit, Urlaubszeit, Millionen machen sich auf die Wanderschaft in Richtung ihrer Urlaubsziele. Endlose Autoschlangen bahnen ihren Weg im bekannten Staurhythmus über die Autobahnen in Richtung Süden. Mit Sack und Back beladen, mit oder ohne Anhänger zwängen sich ganze Familien in ihre motorisierten Kutschen.

Neben den unverzichtbaren geliebten Gebrauchsgegenständen nehmen die Urlauber (innen) auch so manchen unverarbeiteten Alltagsfrust in die Feriendomizile mit. Die Rechnung in Form der Erwartung, dass beim Überschreiten der Stadtgrenze alle Sorgen und unverarbeiteten Konflikte zurückgelassen werden, geht in den meisten Fällen nicht auf.

„Im Urlaub blühen die Neurosen“, ist ein verdrängter Songtext, der vom aktuellen Sommerhit kurz übertönt wird, aber nach dem unvermeidbaren mentalen Kollaps einer sich verziehenden Urlaubseuphorie zum nervenden Dauerton anschwillt.

Auch bei strahlendem Sonnenschein ziehen am Urlaubsort dunkle Wolken auf, die bedrohliche Schatten auf bereits angeknackste Beziehungen werfen.

Das Humaninstitut als tiefenpsychologisches Kommunikations-und Motivforschungsinstitut hat im Zuge seines sozialhygienischen Monitoringprogramms die zwischenmenschlichen Konstellationen im Urlaub untersucht.

"Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub zurückdenken, sind die in Vorfreude ausgemalten Erwartungen auch im Urlaub real eingetroffen?"

„Aus meiner Erfahrung vergangener Urlaube wird oft ein unbedeutendes Gespräch mit dem Partner(in) zu einem dramatischen Konflikt (Streit)".

"Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub zurückdenken, sind die in Vorfreude ausgemalten Erwartungen auch im Urlaub real eingetroffen?"

"Die Ursachen für mein erlebtes Urlaubsdrama ist nach meinen Analysen?"

"Was dominierte in Ihrer Erinnerung den letzen Urlaub, Frust oder Lust?"

     
Untersuchungszeitraum: 4. Juli bis 11. Juli 2006; Stichprobe: Österreichweit wurden 750 Personen nach dem Quotaverfahren ausgewählt und telefonisch befragt.

Quelle: http://www.humaninstitut.at
     
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