Neue Kräfte erlangen durch Qigong  

erstellt am
13. 12. 06

Ein Vortrag zur Qi-Wirkkraft von Wei Ling Yi
Berlin (YiXue) - Wie lassen sich die Lebensqualität verbessern und das Lebensalter verlängern? Mit diesen Fragen setzte sich die Menschheit schon vor Tausenden von Jahren auseinander. In China schenkt besonders die Lehre des Qigong der Bedeutung und Verbesserung des Lebens ihre Aufmerksamkeit.

Qigong-Experte Wei Ling Yi, der in der chinesischen Provinz Sichuan eine internationale Qigong-Universität eröffnete, wird nun erstmals auch in Wien in die Techniken dieser


Foto: YiXue
Jahrtausende alten Kultur einführen. In seinem Vortrag spricht Wei Ling Yi über Qigong als altes kulturelles Erbe, sowie über die Bedeutung und Wirkung des Qigong für die moderne Zeit. Zudem zeigt er in seinem zweitägigen Seminar, wie man Qigong lernen und praktizieren kann.

Die Geschichte des Qigongs reicht in einen Zeitraum von vor mindestens 5000 Jahren zurück. Schriftlich belegt sind die Techniken in China jedoch erst seit der Zeit der Schriftentstehung um 1200 v. Chr. Die Grundphilosophie des Qigong ist dabei vom Gedanken einer holistischen, also einer ganzheitlichen und einander durchdringenden Weltsicht geprägt. Das Qigong macht sich die Prinzipien der Naturkräfte zu eigen. Nach der "typisch" chinesischen Weltanschauung werden Körper und Materie, nicht als feste Substanzen gesehen, sondern als Schwingungsenergien und Kraftfelder wahrgenommen. Wie man mit diesen sogenannten "Qi-Qualitäten" arbeitet, wird Wei Ling Yi theoretisch aber vor allem auch praktisch vorführen.

Hierbei bezieht sich der in der Provinz Jiangxi geborene Qigong Meister auf seine eigene Familientradition des Lian Hua Da Fa, also des großen Lotussystems, in die er bereits seit seinem dritten Lebensjahr eingeführt wurde.

Die Lehre des Lian Hua Da Fa unterscheidet sich wesentlich von vielen hierzulande praktizierten Qigongformen. Denn das Lian Hua Da Fa ist ein gesamtes Lehrsystem, das nicht nur Übungen zur Gesundheitsverbesserung, Heilung und Meditation beinhaltet, sondern auch auf die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und künstlerischen Talente Wert legt, sowie auf die zwischenmenschliche und spirituelle Weiterentwicklung.

In China wandte Wei LingYi das Lian Hua Da Fa zunächst in medizinischen Institutionen und Krankenhäusern an und begann 1989 seine Heilmethoden an verschiedenen Universitätskliniken mit der westlichen Medizin zu verbinden. 1992 gründete er die staatlich anerkannte Universität "First International Qigong University" auf dem Emei Shan in Sichuan. Seit 1996 ist Wei Ling Yi in Europa und seit 2004 auch in den USA tätig. Wei Ling Yi tritt vor allem für eine Zusammenarbeit westlicher und östlicher Wissenschaftler im Bereich der Medizin, Psychologie und der Qigong- Medizin sowie Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ein. Als Vorsitzender des World Qigong Kongress, der alle vier Jahre in Europa stattfindet und 2007 in Basel tagt, bietet er Wissenschaftlern ein Forum für einen derartigen Ost-West-Austausch.

In Wien wird Wei Ling Yi am Freitag, den 5. und Samstag, den 6. Januar 2007 im Don Bosco-Haus zu hören und seine Qi-Übertragung zu spüren sein.

Dr. Heike Gäßler


Vortrag von Wei Ling Yi
Zeit: Freitag, 5. Januar 2007, 19:00 - 21:30 Uhr
Samstag, 6. Januar 2007, 14:00 - 17:00 Uhr
Ort: Don Bosco-Haus
St. Veit-Gasse 25, A-1130 Wien
U 4 (Unter St. Veit), Straßenbahn 58 (Verbindungsbahn)
Kosten: 10 Euro pro Tag
Rentner ab 70 J., Behinderte im Rollstuhl, Schwangere, Kinder bis 16 J. auf Spendenbasis.

Anmeldung und Information:
Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Gesundheit & Kultur - YiXue mbH, Berlin
Tel: 0049 /30 / 23 63 85 78; Fax: 0049 /30 / 236 38 579
Email: info@worldqigong.de

 
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