Kärntens Geburtenstatistik 2006 macht Freude  

erstellt am
15. 01. 07

Kärnten ist anders: 0,7 Prozent Zunahme bei Geburtenentwicklung im Vorjahr – Dörfler: Sicher das familienfreundlichste Bundesland
Klagenfurt (lpd) - Familien- und Kindergartenreferent LHStv. Gerhard Dörfler freut sich, blickt er auf die aktuell vorliegende Geburtenstatistik Kärntens. "Im November gab es bei den Geburten in Kärnten wieder ein Plus von 1,4 Prozent", gibt Dörfler bekannt. Die zahlreichen familienpolitischen Initiativen und Maßnahmen schlagen sich sehr positiv nieder. Denn in Kärnten konnten im Jahr 2006 entgegen dem Trend der letzten Jahre steigende Geburtenzahlen verzeichnet werden, so der Familienreferent.

Laut Statistik Austria kann Kärnten im Zeitraum Jänner bis November 2006 mit einer Steigerung von 0,7 Prozent als einziges Bundesland neben Wien und Tirol (plus 0,6 Prozent) eine positive Geburtenentwicklung vorweisen. In allen anderen Bundesländern sind die Geburtenzahlen rückläufig.

Familienreferent Dörfler streicht die Vorreiterrolle Kärntens in vielen familienpolitischen Maßnahmen hervor. Andere Bundesländer könnten dem Kärntner Beispiel folgen, weist Dörfler auf viele Pionierleistungen hin. So war Kärnten auf Initiative von LH Jörg Haider bereits mit dem Kindergeld Vorreiter. Ein sozialer Meilenstein ist das seit dem Vorjahr geltende Kärntner Babygeld sowie das Kärntner Müttergeld. Darüber hinaus gibt es den Familienzuschuss und die Schulbedarfsförderung.

"Aber nicht nur die monetären Förderungen stimmen in Kärnten, wir verfügen auch über ein gut funktionierendes Netz an Kinderbetreuung", so der Kindergartenreferent. Mit dem Gratis-Kindergartenplatz - das Land übernimmt ja die Kosten bis zu maximal 75 Euro pro Monat - ist der Kindergarten für alle Familien leistbar. Die Angebote im Bereich Kindergärten, Horte, Kindergruppen sowie Tagesmütter wurden in den letzten Jahren massiv ausgebaut und stehen mehr Plätze zur Verfügung als derzeit genutzt werden. Auch die Förderung über den Volksgruppen-Kindergartenfonds für zweisprachige Kindergärten ist vorbildlich. Insgesamt stellt das Land 52,8 Millionen Euro pro Jahr für Familien- und Kinderbetreuungsleistungen zur Verfügung.
 
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