Kräftige Wachstumsimpulse in der Steiermark, Vorarlberg und Salzburg für 2004  

erstellt am
22. 01. 07

Wien (statistik austria) - In Folge einer gesamtösterreichisch sehr guten Entwicklung des nominellen Bruttoinlandsproduktes (Österreich – BIP +4,2% nominelle Zuwachsrate) im Jahr 2004 wiesen auch die Bundesländer eine dementsprechende positive Entwicklung auf. Dies zeigen soeben veröffentlichte Daten der Statistik Austria zum BIP in den Bundesländern für die Jahre 1995 bis 2004.

Die Zugewinne der Bundesländer bewegten sich 2004 zwischen rund 5% (Steiermark, Vorarlberg und Salzburg) und knappen 3,3% (Tirol). Burgenland, Niederösterreich, Kärnten und Oberösterreich erreichten nominelle Wachstumsraten (von +4,3% bis +4,6%), die knapp über der Österreichveränderung lagen.

Die Steiermark konnte ihr überdurchschnittliches Wachstum vom Vorjahr fortsetzen (+5,2%) und lag damit deutlich über dem langjährigen Durchschnitt (+3,6%) der Periode 1995 bis 2004. Dies wurde bewirkt durch markante Zuwächse in der „Sachgütererzeugung“ und im Dienstleistungsbereich.

Die Bundesländer Vorarlberg (+5,2%) und Salzburg (+5,0%) verzeichneten 2004 ebenfalls ein nominelles Wachstum, das eindeutig über dem gesamtösterreichischem Niveau lag. Salzburg konnte somit den Trend unterdurchschnittlicher Wachstumsraten der letzten Jahre - verglichen mit der Österreichveränderung - unterbrechen und ein deutlich positives Signal setzen.

Gründe für die vergleichsweise niedrige Wachstumsrate in Tirol (+3,3%) sind die unter dem Österreichschnitt liegenden Zuwächse in den Wirtschaftsbereichen „Sachgütererzeugung“, „Realitätenwesen, Vermietung beweglicher Sachen, Erbringung von unternehmensbezogenen Dienstleistungen“ und die leicht rückgängige Entwicklung im Bereich „Bauwesen“.

Wien konnte 2004 weiterhin seine Spitzenstellung mit 27,5% Anteil am BIP beibehalten. Die unter dem Österreichschnitt liegende nominelle Veränderungsrate von +3,5% erklärt sich durch den Rückgang in den Bereichen „Verkehr und Nachrichtenübermittlung“ und „Öffentliche Verwaltung, Landesverteidigung, Sozialversicherung“ und unterdurchschnittliche Zuwachsraten im Bereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgütern“.
 
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