Land Salzburg präsentiert jüngste Kunstankäufe  

erstellt am
18. 01. 07

Vernissage am Donnerstag, 25. Jänner, um 19.00 Uhr in der Galerie im Traklhaus
Salzburg (lk) - Vom 26. Jänner bis 3. März stellt die Galerie im Traklhaus den ersten Teil der Kunstankäufe des Landes Salzburg aus den Jahren 2004 bis 2006 aus. Dazu findet am Donnerstag, 25. Jänner, um 19.00 Uhr eine Vernissage mit einführenden Statements der Jury statt. Der zweite Teil der Kunstankäufe wird vom 9. März bis 14. April ebenfalls in der Galerie im Traklhaus zu sehen sein. Die Vernissage dafür ist am Donnerstag, 8. März, um 19.00 Uhr.

Von 74 bzw. 80 (wenn man bei den Künstlergruppen alle einzeln zählt) Künstlerinnen und Künstlern wurden 2004 bis 2006 mehr als 100 Arbeiten erworben. Die dafür verantwortliche Jury bestand aus Dr. Wolfgang Drechsler (Museum moderner Kunst in Wien), Dr. Nikolaus Schaffer (Museum Carolino Augusteum in Salzburg) und Dr. Dietgard Grimmer als Vertreterin der Kulturabteilung des Landes. Beide Ausstellungen finden in der Galerie und im Studio-Raum statt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Die Arbeiten stammen großteils von Salzburger Kunstschaffenden, selten wurden auch Werke von auswärtigen Künstlern, die einen besonderen Salzburg-Bezug haben, zum Ankauf vorgeschlagen. Seit den 1950er Jahren sammelt die Salzburger Landesregierung Kunstwerke. Ein Großteil dieser Kunstankäufe der Kulturabteilung steht derzeit Landesbediensteten für deren Büroräume zur Verfügung; Auch in Sitzungszimmern und weiteren Bereichen des Landes sind Bilder aufgehängt und Objekte zu sehen. Die Sammlung des Landes Salzburg verschwindet also nicht in Depots, sondern ist auch öffentlich zugänglich.

Die Ankäufe des Landes sind indirekt eine Anerkennung und Förderung für Salzburger Künstler, vor allem dienen sie jedoch dazu, eine qualitätsvolle Sammlung aufzubauen. Es wird Kunst erworben, die sich bereits in Ausstellungen und Galerien bewährt hat und die einen zeitgenössischen, eigenständigen Ansatz ausweist.

Von 2004 bis 2006 war zum vierten Mal eine Fachjury für die Auswahl der Ankäufe verantwortlich. Die Juroren haben jedes Jahr in einer ersten Sitzung anhand von Fotos und Katalogen eine Vorauswahl getroffen und dann auch bei ihren gemeinsamen Atelierbesuchen in Salzburg und Wien Kunstwerke ausgesucht, die in diese Sammlung passen und sie bereichern.

Die Künstlerinnen und Künstler, deren Werke in diesen Ausstellungen vorgestellt werden: Gustav Bauer, Franz Bergmüller, Bildkombinat Bellevue, Berthold Bock, Peter Brauneis, Elisabeth Czihak, Deutschbauer/Spring, Carmelo di Feo, Heinrich Dunst, Helga Eiterer, Christine Eliasch, Dietmar Erlacher, Monika Fioreschy, Gertrud Fischbacher, Georg Frauenschuh, Helga Gasser, Ferdinand Götz, Rupert Gredler, Erich Gruber, Manfred Grübl, Alfred Haberpointner, Hamberger/Schaudy, Lucas Horvath, Ursula Hübner, Rainer Iglar, Irene Kar, Michael Kargl, Markus Kircher, Sigrid König, Hermann Kremsmayer, Marianne Lang, Sigrid Langrehr, Karl Leitgeb, Michael Maislinger, Hans Müller, Rita Nowak, Hanns Otte, Valentina Piredda-Sardinia, Birgit Pleschberger, Oswald Putzer, Petra Rainer, Konrad Rainer, Sonja Reisenberger, Barbara Reisinger, Otto Reitsperger, Bernhard Resch, Mischa Reska, Wolfgang Richter, Burgi Richter, Joyce Rohrmoser, Anja Ronacher, Friedrich Rücker, Heidi Satke, Markus Scherer, Wilhelm Scherübl, Harald Scherz, Ingrid Schreyer, Halgund Sedlak-Otto, Herman Seidl/Tirez, Wolfgang Seierl, Ingrid Stanzer, Johannes Steidl, The Video Sisters, Norbert Trummer, Gerold Tusch, Saul Villa, Joe Wagner, Markus Waltenberger, Severin Weiser, Elisabeth Wörndl, Rainer Zellinger, Johannes Ziegler, Judith Zillich, Norbert Zuckerstätter.

Von vielen Künstlerinnen und Künstlern aller Generationen wurde eine große Vielfalt von Kunstwerken zu verschiedenen Themen und in verschiedenen Techniken ausgesucht: Arbeiten auf Papier und Leinwand, Fotografien, Keramiken und Objekte aus anderen Materialien wie Holz, Metall und Kunststoff. Die einzige Einschränkung ist, dass die Werke in den Räumlichkeiten des Landes aufgehängt oder ausgestellt werden können. In den beiden Ausstellungen können nicht alle Arbeiten, die in den vergangenen drei Jahren erworben wurden, gezeigt werden. Bei manchen Serien wurde eine Auswahl getroffen. Einige Werke sind bereits in den Räumen des Landes fix installiert. Im Katalog ist alles vollständig dokumentiert. Fotos dieser Ausstellung sind unter www.salzburg.gv.at/pressefoto vorhanden.
 
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