"Arthur Haidl-Preis 2007" ausgeschrieben  

erstellt am
13. 03. 07

Innsbruck (rms) - Die Stadt Innsbruck schreibt den „Arthur-Haidl-Preis“ für das Jahr 2007 aus. Der Preis wurde von der Stadt Innsbruck im Jahr 2004 im Namen von Dr. Roswitha Stiegner, Tochter des ehemaligen Innsbrucker Vizebürgermeisters und Landesjugendreferenten Reg.-Rat Arthur Haidl, gestiftet und erstmals vergeben.

Dr. Stiegner hat genau festgelegt, dass dieser Preis, den sie nach wohldurchdachter Überlegung im Andenken an ihren Vater gestiftet hat, ausschließlich für Projekte und Initiativen in den Bereichen Kultur, Jugend, Traditionspflege, Bildung oder Geisteswissenschaften in Frage kommt. Allen eingereichten Projekten muss auch gemeinsam sein, dass sie für das Wohl und Ansehen der Stadt Innsbruck sowie Tirols einen außerordentlichen Beitrag geleistet haben.

Die äußerst großzügige Schenkung in der Höhe von 250.000 Euro hatte die Stadt Innsbruck zinsengünstigst angelegt. Die Zinsen fließen nun entsprechend dem Willen der Spenderin in diesen Preis, der einmal jährlich ausgeschrieben wird. Die Veranlagungsform garantiert eine gleich bleibende Höhe des Gesamtpreises (9000 Euro) bis Oktober 2013.

Einreichfrist ist der 15. Mai 2007.
Erster Preisträger war der junge Innsbrucker Literat, Mag. Thomas Schafferer. 2005 ging der Preis an Roland Mauermair und 2006 an Florian Hackspiel.

Wer kann sich bewerben?
Um den „Arthur-Haidl-Preis der Stadt Innsbruck“ können sich Einzelpersonen aber auch so genannte „juristische Personen“ bewerben (z.B.: Vereine, Initiativen mit weit reichenden Wirkungskreis, u.a.). Einzelpersonen dürfen das 33. Lebensjahr zum Zeitpunkt des Einreichschlusses noch nicht vollendet haben. Sie müssen EU-Staatsbürger sein und ihren (Wohn)Sitz seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Gemeindegebiet der Stadt Innsbruck oder seit mindestens zehn Jahren im Gebiet von Tirol (Nord-, Süd- und Osttirol) haben. Vereine, Initiativen u. Ä. können ab ihrem 3. Bestandsjahr Projekte oder Vorhaben zur Einreichung bringen Die Einreichung für einen Dritten/eine Dritte ist möglich.

Benötigte Unterlagen
Folgende Unterlagen sind der Bewerbung beizuschließen: Vorname, Name, Geburtsdatum, Adresse, ggf. Titel, Telefonnummer, ein Foto, Nachweis der Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedslandes z. B. auch in Form eines Reisedokuments, Nachweis des Hauptwohnsitzes in Innsbruck bzw. in Tirol (Nord-, Süd- und Osttirol), Nachweis der finanziellen Situation des Bewerbers in geeigneter Art und Weise, ggf. Nachweis über den Studienerfolg, Dokumentation bisher geleisteter Projekte und Arbeiten (z. B. in Form von Publikationen, Exponaten, Werken, Presseartikeln, Webseiten etc.) sowie ein Motivationsschreiben, warum sich der Preisträger für den Preis bewirbt.

Wer entscheidet über die Vergabe?
Die Preisvergabe wird von einer Jury, bestehend aus dem Magistratsdirektor, der Leiterin des Kulturamtes und dem Rektor der Leopold-Franzens-Universität vorberaten. Über die endgültige Vergabe entscheidet ausschließlich die Bürgermeisterin. Sie hat auch das Recht, die Preisvergabe ohne Angabe von Gründen gegebenenfalls für ein Jahr auszusetzen. Die Überreichung des Arthur-Haidl-Preises wird im Rahmen eines Festaktes erfolgen.

Einreichadresse: Stadt Innsbruck; Büro des/der Bürgermeister/in, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, A-6010 Innsbruck.
Einreichfrist ist der 15. Mai 2007.
 
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