Uni Innsbruck: Ein großer Feiertag  

erstellt am
21. 03. 07

Innsrbuck (universtität) - Die Medizinische Universität Innsbruck feiert am Samstag, den 24. März 2007, den ersten "Dies Academicus". Den akademischen Festtag nimmt die Universität zum Anlass drei herausragende Persönlichkeiten zu würdigen. Maria Swarovski wird zur Ehrensenatorin ernannt, Prof. Peter Elias aus San Francisco und Prof. Christoph Huber aus Mainz erhalten ein Ehrendoktorat der Medizinischen Universität Innsbruck.
Nach der Gründung als eigenständige Hochschule im Jahr 2004 begeht die Medizinische Universität Innsbruck in diesem Jahr ihren ersten "Dies Academicus", einen akademischen Feiertag. Im Mittelpunkt der Festveranstaltung steht die Würdigung von drei herausragenden Persönlichkeiten. Ebenfalls gefeiert wird die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zwischen der ungarischen Semmelweis Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Geehrten:

Maria Swarovski: Das Familienunternehmen Swarovski leistet seit Jahren vielfältige Unterstützung für die Innsbrucker Universitäten. Erst kürzlich wurde an der Medizinischen Universität Innsbruck eine Swarovski-Stiftungsprofessur für Molekulare Transplantationsbiologie eingerichtet. Aus den Mitteln der Daniel und Maria Swarovski-Stiftung werden sowohl Studierende als auch die Forschung an der Universität gefördert.

Univ.-Prof. Dr. Peter M. Elias: Mit seiner Pionierarbeit hat der Dermatologe Prof. Peter Elias Wesentliches zum Verständnis der obersten Hautschichten beigetragen. Sein "Ziegelstein-Mörtel"-Modell zur strukturellen Beschreibung der Hornschicht wird heute allgemein anerkannt und bildet eine wichtige Grundlage für das Verständnis der Barrierefunktion der Haut. Der international anerkannte Forscher ist emeritierter Professor an der Abteilung für Dermatologie der Universität von Kalifornien in San Francisco.

Univ.-Prof. Dr. Christoph Huber: Der gebürtige Tiroler ist Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Nach der erfolgreichen Einführung der Stammzelltherapie in Mainz widmet sich Prof. Huber in den letzten Jahren vor allem der Immuntherapie bei Krebserkrankungen. Der Internist genießt als Arzt, Hochschullehrer und Forscher höchstes Ansehen. Seine Ausbildung begann er mit dem Medizinstudium an der Universität Innsbruck, wo er bis zu seiner Berufung nach Mainz auch viele Jahre tätig war.
 
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