Österreichische Post beteiligt sich an Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K.  

erstellt am
15. 05. 07

Wien (post) - Die Österreichische Post AG hat am 14.05. mit den weiteren Konsortialpartnern Cerberus, Generali Versicherung, Bausparkasse Wüstenrot sowie einer privaten Investorengruppe einen Konsortialvertrag unterfertigt. Damit gehört die Österreichische Post nunmehr dem Erwerber-Konsortium an.

Mit diesem Vertrag wurde eine 100%ige Übernahme der Anteile an der BAWAG P.S.K. durch das Konsortium vereinbart. In dieser neuen Eigentümerfunktion der BAWAG P.S.K. erhält die Österreichische Post das Recht, ein Aufsichtsratsmitglied in die BAWAG P.S.K. zu entsenden. Die Österreichische Post übernimmt eine Beteiligung von 5% an diesem Konsortium. Die Konsortialpartner haben vereinbart, über den Kaufpreis Stillschweigen zu bewahren.

Die Österreichische Post sieht dieses Investment als Chance eines rentablen und wertorientierten Investments und gleichzeitig als Gelegenheit zur forcierten Umsetzung einer gemeinsamen Offensiv-Strategie.

Im Zuge der Verhandlungen mit BAWAG P.S.K. wurde auch der bestehende Kooperationsvertrag zum Vertrieb von Finanzdienstleistungen über das landesweite Netzwerk von 1.334 Post-Filialen um drei Jahre bis 2015 verlängert.
Die Österreichische Post lukrierte im Jahr 2006 ca. 97 Mio EUR an Provisionserlösen aus dem Vertrieb von Finanzdienstleistungsprodukten für die BAWAG P.S.K.. Es besteht nunmehr die klare Absicht beider Unternehmen, den Vertrieb über das Netzwerk der Österreichischen Post zu forcieren.

„Der neue Eigentümer der BAWAG P.S.K. wird uns die Möglichkeit geben, den österreichischen Retail-Markt für Finanzdienstleistungen in Zukunft noch attraktiver zu gestalten" so Generaldirektor Anton Wais.

Die Schnittstelle zwischen Österreichischer Post und BAWAG P.S.K. im operativen Management des Vertriebs über die Postfilialen wurde neu geregelt. Die BAWAG P.S.K wird das fachliche Know How einbringen, die Österreichische Post übernimmt vollinhaltlich die disziplinäre Verantwortung der Mitarbeiter. Der optimale Produkt-Mix für den Vertrieb über das Post-Netzwerk wird nunmehr gemeinsam festgelegt.
 
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