Karl-Skraup-Preis im Volkstheater überreicht  

erstellt am
08. 06. 07

Preisträger Marcello de Nardo, Ramin Gray und Katharina Strasser
Wien (rk) - Im Wiener Volkstheater wurde am 06.06. der von der Bawag P.S.K. gestiftete Karl-Skraup-Preis - er wurde heuer zum 40. Mal vergeben - für hervorragende Leistungen der Saison 2006/07 überreicht. Die Preisträger sind Marcello de Nardo, Ramin Gray und Katharina Straßer, Gen. Dir. Dr. Ewald Nowotny überreichte die Preise und versicherte, sein Institut werde sich auch in Zukunft für die Kultur engagieren. Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath- Pokorny verband in seiner Festrede mit seinem Dank an die Theaterschaffenden den Hinweis auf die hervorragende Stellung von Theater und generell Kultur in Wien. 3 Millionen Besucher der Wiener Bühnen jährlich und rund 20 Millionen aller Kultureinrichtungen inklusive Museen und Kinos seien ein deutliches Zeichen dafür. Der politische Wille zum Engagement für die Kultur zeige sich nicht zuletzt in der deutlichen Steigerung des Wiener Kulturbudgets in den letzten Jahren. Volkstheaterdirektor Michael Schottenberg verwies auf die Bedeutung des Ensembles als Voraussetzung für kontinuierliche Qualität und damit auch für die gesellschaftspolitische Aufgabe des Theaters, die auch Marcello de Nardo in seinen Dankesworten ansprach. Ramin Gray würdigte die für ihn als britischen Theaterschaffenden ungewohnte, wertvolle Erfahrung der Arbeit mit einem Ensemble.

Marcello de Nardo wurde für hervorragende schauspielerische Leistungen in folgenden Rollen ausgezeichnet: Conférencier in "Cabaret" von Masteroff/Kander/Ebb/Walker, Lloyd Dallas in "Der nackte Wahnsinn" von Michael Frayn und Macduff in "Macbeth" von Shakespeare. Der Preis für eine hervorragende Regieleistung ging an Ramin Gray für die österreichische Erstaufführung von "Am Strand der weiten Welt" von Simon Stephens. Mit einer Reihe von Rollen eroberte Katharina Straßer den Preis für die hervorragende Leistung einer Nachwuchsdarstellern: sie stellte Brooke Ashton /Vicki in "Der nackte Wahnsinn" von Michael Frayn, die Mizi Schlager in Schnitzlers "Liebelei", alternierend mit Maria Bill die Sally Bowles in "Cabaret" und die Sarah Black in "Am Strand der weiten Welt" dar.
 
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