"Wien.Weltkulturerbe und zeitgenössische Architektur"  

erstellt am
04. 10. 07

Ausstellung im Congress Innsbruck
Innsbruck (rms) - Bürgermeisterin Hilde Zach eröffnete am 03.10. im Rahmen ihrer Funktion als Vorsitzende des ständigen Ausschusses für Bildung und Kultur des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates gemeinsam mit Univ.-Prof Dr. Arnold Klotz (ehemaliger Stadtplanungsdirektor der Stadt Wien) die Ausstellung "Wien.Weltkulturerbe und zeitgenössische Architektur" im Europafoyer des Congress Innsbruck.

Innsbrucks Stadtchefin dankte Univ.-Prof. Dr. Arnold Klotz für seine ambitionierte koordinative Tätigkeit im Vorfeld. Weiters betonte Zach, dass die Erhaltung des "Status Quo" oder die architektonische Weiterentwicklung europaweit die Städte bewegt. In diesem Zusammenhang ging Innsbrucks Bürgermeisterin auf den Kongress "Erbe und Morderne" ein, dessen Ziel eine diesbezügliche "Innsbrucker Erklärung" im Sinne einer Richtlinie sei.

Univ.-Prof. Dr. Arnold Klotz erläuterte die Ausgangspunkte der Ausstellung und betonte, dass es trotz historisch gewachsener Strukturen oftmals unvermeidbar sei Bauwerke zu entfernen und neu aufzubauen. In Bezug auf die Innsbrucker Innenstadt sprach er die Diskussionen beim Umbau des Ursulinenklosters Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, sowie den Abriss der Fenner Kaserne und den damit in Verbindung stehenden Neubau der Sozialwissenschaftlichen Fakultät an. Sie markieren signifikante Beispiele zum Thema aus der Vergangenheit der Tiroler Landeshauptstadt.

Zur Ausstellung
Die Ausstellung "Wien.Weltkulturerbe und zeitgenössiche Architektur" ist bis 17. Oktober im Europafoyer des Congress Innsbruck zu sehen. Bisher wurde die Ausstellung in Wien, Moskau, Berlin und New York gezeigt.
 
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