Plassnik: "Österreich setzt sich weltweit ein für Toleranz und Gewaltverzicht"  

erstellt am
03. 10. 07

Außenministerin zum erstmals begangenen "International Day of Non-Violence"
Wien (bmeia) - "Als einer der Initiatoren des 'International Day of Non-Violence’ ist es mir ein gewichtiges Anliegen, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für gewaltlose Konfliktbeilegung zu verstärken. Verzicht auf Gewalt, Toleranz, Einhaltung der Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, Recht auf Entwicklung und gegenseitiger Respekt sind untrennbar miteinander verbunden", betont Außenministerin Ursula Plassnik anlässlich des am 2. Oktober 2007 zum ersten Mal begangenen Internationalen Tages der Gewaltlosigkeit, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 15. Juni 2007 proklamiert wurde.

"Dialog ist und bleibt das beste Instrument gegen Gewalt. Kein Konflikt ist zu komplex oder zu tiefgehend, um auf Dauer der Kraft des Dialoges widerstehen zu können. Dialog ist ein Partnerschaftsangebot, geknüpft an Gewaltverzicht. Es ist die Abwesenheit von Dialog, die Missverständnisse schafft, ja mitunter Raum für Gewalt öffnet", so Plassnik weiter.

Basierend auf einer Initiative Sonia Gandhis und der indischen Regierung beschlossen die Vereinten Nationen einstimmig, den Geburtstag Mahatma Gandhis zum "International Day of Non-Violence" zu erklären. Damit soll an jenen Mann erinnert werden, der mit seiner Bewegung der Gewaltlosigkeit nicht nur Indien in die Unabhängigkeit geführt, sondern weltweit den Einsatz für Menschenrechte und Freiheit inspiriert hat. Österreich war Miteinbringer des Entwurfs zur entsprechenden UNO-Resolution 61/271. Außenministerin Plassnik hat sich dabei persönlich in dieser Frage engagiert und bereits sehr früh die Initiative Indiens unterstützt.

"Österreich wird sich auch weiterhin als bewährter und verlässlicher Partner in der UNO gegen Gewalt in den Internationalen Beziehungen engagieren. Wir leisten dabei unter anderem als Kernstaat des so genannten 'Oslo-Prozesses' mit dem Ziel eines völkerrechtlich verbindlichen Verbots von Streumunition sowie als Vorreiter bei der weltweiten Ächtung von Antipersonenminen ganz konkrete Beiträge", schloss Plassnik.
 
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