"Kontraste 07. Seltsame Musik" ab 5. Oktober  

erstellt am
02. 10. 07

Herbstprogramm im Klangraum Krems Minoritenkirche
Krems (nlk) - „Kontraste", das Herbstfestival für seltsame Musik im Klangraum Krems Minoritenkirche, präsentiert sich heuer in seiner fünften Ausgabe kontrastreicher denn je. An zwei Wochenenden - 5. bis 7. und 12./13. Oktober - steht jeder Veranstaltungstag unter einem individuellen Motto: „Odd Orchestras" (5. Oktober), „Magnetic Ladies" (6. Oktober), „Strange Instruments" (12. Oktober) sowie „Trash´n´Pop" (13. Oktober); Programmbeginn im Klangraum Krems ist jeweils um 19 Uhr bzw. am 6. Oktober um 18 Uhr. Dazu wird das Kremser Stadtzentrum am 6. Oktober ab 11 Uhr bespielt.

Das Eröffnungsprogramm „Odd Orchestras" umfasst drei große Kollektiv-Projekte in eigentümlicher Besetzung: Angélica Castelló, Burkhard Stangl und das Ensemble Extended Heritage verbinden Blockflöten und Viola da Gamba mit Saxophonen, E-Gitarren, Schlagzeug, Live-Elektronik u. a., das Franz Hautzinger Trumpetorchestra kommt mit acht Trompeten und zwei Tubas, in „Running Boxes" treffen Turntables, Elektronik und Video-Montagen aufeinander.

„Magnetic Ladies" bringt die Kanadierin Alexis O'Hara mit „City of Sighs" und die beiden US-Amerikanerinnen Dorit Chrysler („Leviatations") und Diamanda Galás („Guilty Guilty Guilty") nach Krems. „Strange Instruments" sind etwa das fahrbare Carillon mit 60 Glocken und neuen Sounds („Midi Street Instruments"), die Daxophone von Hans Reichel („King Pawns"), ein aus einem Baukasten und Instrumentenresten von Pierre Bastien zusammengebasteltes mechanisches Miniatur-Orchestrion („Play Meccano Play") sowie lose herumliegende Elektro- und Trash-Gegenstände („Matière Chargée").

Zum Festivalabschluss gibt es dann noch „Trash 'n' Pop" mit Proto- und Post-Punk, Prae-Avant-Noise-Experimenten und neo-fluxistischem Glamrock: Nach dem 75-jährigen deutschen Universalkünstler Bob Rutman mit seinem Steel Cello Ensemble und der deutsch-österreichisch-australischen anti-nihilistischen Frauen-Formation Nista Nije Nista treten dabei auch die legendären Monks - 42 Jahre nach ihrer Gründung - erstmals in Österreich auf. Dazu kommt noch ein „Asian Sound Workshop" mit Musikern und Musikethnologen aus Japan und Indonesien als Klangforschungsprojekt mit Menschen unterschiedlichsten Alters und Herkunft inklusive Abschlussperformance am Sonntag, 7. Oktober.

Informationen: http://www.klangraum.at/
 
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