LH Durnwalder bei Außenministerin Plassnik: Von BBT bis Energie   

erstellt am
18. 10. 07

Bozen (lpa) - Eine denkbar breite Palette an Themen hat Landeshauptmann Luis Durnwalder am 17.10. in Wien mit der österreichischen Außenministeriun Ursula Plassnik besprochen. Der Bogen wurde dabei von den Finanzverhandlungen in Rom über die Energiefrage bis hin zum Brennerbasistunnel gespannt.

Gemeinsam mit seinem Tiroler Amtskollegen Herwig van Staa und einer Delegation der SVP hat der Landeshauptmann heute die Außenministerin über die Entwicklungen rund um die Südtirol-Autonomie informiert. Im Mittelpunkt standen dabei die aktuellen Fragen, etwa die Finanzverhandlungen in Rom. "Ich habe die Ministerin heute darüber informiert, dass wir neue Kompetenzen anstreben, anstatt in einen Solidaritätsfonds der Regionen einzuzahlen", so Durnwalder.

Der Landeshauptmann hat Plassnik heute auch über das Ergebnis seines letzten Besuchs in Rom auf dem Laufenden gehalten. Dabei war Durnwalder von Staatspräsident Napolitano empfangen worden und hatte auch die Verhandlungen in Sachen Energie vorangetrieben. "Auch hierzu haben wir heute Bericht erstattet und betont, dass es zum einen um die Umsetzung der Durchführungsbestimmung zur Stromverteilung geht, zum anderen aber nach wie vor um die Übernahme der Enel- und Edison-Kraftwerke in Südtirol", so der Landeshauptmann, der unterstrich, dass man in beiden Verhandlungen an einem guten Punkt angelangt sei.

Erklärt hat Durnwalder der Außenministerin heute zudem seinen Gesetzentwurf zur Regelung der Toponomastik. "Wie schon Staatspräsident Napolitano gegenüber, habe ich heute auch im Außenministerium in Wien betont, dass es nicht darum geht, die Gemeindenamen neu zu regeln, sondern nur darum, die Bezeichnungen von Ortsteilen, Bergen, Seen oder Flüssen dem tatsächlichen Gebrauch anzupassen", so der Landeshauptmann.

Auf der Tagesordnung standen heute zudem die Anerkennung österreichischer Studientitel in Italien sowie die Zusammenarbeit mit der Uni Innsbruck und nicht zuletzt der Dauerbrenner BBT, den beide Seiten heute zum wiederholten Male als zentrales Element im Kampf gegen das Verkehrsproblem bezeichnet haben.
 
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