Schmied: "Mitbestimmung statt Fremdbestimmung"  

erstellt am
16. 10. 07

Wien (bmukk) - Nach weiteren Gesprächen mit Vertretern der Wirtschaft, der Länder und dem Koalitionspartner zeigt sich Unterrichtsministerin Claudia Schmied davon überzeugt, dass es zu einem Ministerratsbeschluss zur gesetzlichen Regelung der Modellversuche für die Neue Mittelschule am 31.Oktober 2007 kommen wird. Wichtig sei allerdings, dass eine ideale Einbindung der direkt Betroffenen und Beteiligten ermöglicht wird: "Die Modelle sollen in enger Einbindung der direkt Betroffenen und Beteiligten entstehen. Wir wollen die Eltern jener Kinder, die tatsächlich ab dem kommenden Schuljahr die erste Klasse der Modellschulen besuchen werden, in der Volksschule direkt einbinden. Es wäre falsch, jene Eltern, deren Kinder in höheren Klassen sind und daher nicht in den Modellklassen sitzen, über die Neue Mittelschule abstimmen zu lassen. Das wäre Fremdbestimmung der Kinder in den Modellklassen und deren Eltern. Ich möchte ein modernes Mitbestimmungsmodell statt einem bürokratischen Blockademodell. Nicht ohne Grund wurde die Zwei-Drittel-Bestimmung gemeinsam mit der ÖVP bei Schulgesetzen abgeschafft. Ich stehe für die Einbindung der direkt Betroffenen und Beteiligten, um Innovationen im Bildungssystem zu ermöglichen", so Schmied.

Weiters betont Claudia Schmied die Freiwilligkeit der Lehrerinnen und Lehrer: "Ich möchte die Modellklassen nur mit jenen Lehrerinnen und Lehrern starten, die auch wirklich in der Modellschule unterrichten wollen", so Schmied abschließend.
 
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