Siemens Steiermark: Mitarbeiterzahl stieg um 54 Prozent   

erstellt am
25. 10. 07

73 Prozent mehr Aufträge durch Innovation und Internationalisierung
Graz/Weiz (lk) - Eine Auftragssteigerung um 73 Prozent auf ein Volumen von 614 Millionen Euro, eine Umsatzsteigerung um 54 Prozent und eine gleichzeitige Steigerung des Mitarbeiterstandes um 54 Prozent von 1328 auf 2106 Beschäftigte: damit ist Siemens Steiermark eines der wesentlichen Standbeine des steirischen Wirtschaftsstandortes. Davon konnten sich Landeshauptmann Mag. Franz Voves, die Vorstandsvorsitzende von Siemens Österreich, Mag. Brigitte Ederer und der Weizer Bürgermeister Helmut Kienreich bei ihrem Betriebsbesuch im Werk Siemens Transformers Austria (STA) in Weiz am 24.10. überzeugen. „Innovation, Diversifizierung (breite Produktpalette) und Internationalisierung sind die Schlüssel für das Wachstum und die Standortsicherung unserer Betriebe in Österreich", sagt Ederer.

Das Transformatorenwerk in Weiz lieferte einen der weltweit leisesten Spartransformatoren nach New York, um dort die bisher mit der Stromversorgung verbundene Lärmbelästigung in Wohngebieten zu vermeiden. Darüber hinaus werden von dieser Abteilung auch Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Venezuela, den Philippinen und in mehreren europäischen Ländern beliefert.

Das Werk in Graz baute für die Firma Sappi in Gratkorn eine 40 Megawatt-Gasturbine mit der Möglichkeit einer verstärkten Abwärmenutzung und einem sehr geringen CO2-Ausstoß. Ebenfalls mit Siemens-Technologie ausgerüstet ist der Herzogbergtunnel auf der Pack-Schnellstraße, der beim Test durch europäische Autofahrerklubs zum sichersten Europas gekürt wurde. Siemens Transportation Systems (STS), ebenfalls in Graz beheimatet, lieferte die Drehgestelle für die U-Bahn in Oslo, deren Fahrzeuge mit einer Recyclingquote von 94 Prozent für den European Environment Press Award nominiert wurden. Auch in der Schweiz und in Spanien werden mit Biometrik-Systemen für Ausweise und Fingerprinttechnologien steirische Siemensprodukte verwendet. „Im globalen Wettbewerb kommt es nicht darauf an, billiger zu sein, sondern besser zu sein. Die steirischen Siemensbetriebe sind der Beweis dafür, dass wir auf einem guten Weg der langfristigen Absicherung des steirischen Wirtschaftsstandortes sind", zeigt sich Landeshauptmann Voves begeistert von der Entwicklung der steirischen Siemens-Betriebe.
 
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