St. Pöltens Bürgermeister Stadler referierte vor Centrope-Forum  

erstellt am
30. 11. 07

Mehr Kooperationsprojekte mit den Nachbarn in der Region
St. Pölten (mss) - Für mehr Kooperationsprojekte zwischen Niederösterreichs Schulen und den Mitgliedsgemeinden der Centrope-Region plädierte St. Pöltens Bürgermeister Mag. Matthias Stadler bei der Tagung von "centrope" in Bratislava. "Unser Blick ist da noch immer zu sehr auf Westeuropa oder Übersee gerichtet."

"Wir haben sehr wohl Projekte mit unseren Partnerstädten in China oder den USA, aber kaum mit unseren unmittelbaren Nachbarregionen", argumentierte er vor dem großen centrope-Forum in Bratislava. "Dabei bietet die Europa Region Mitte vor unserer Haustür enorme Chancen." Stadler will sich dafür auch als Obmann des Städtebundes NÖ engagieren.

Außerdem sieht der Bürgermeister von St. Pölten in der centrope-Region eine feste Basis auch für relativ kleine Partner. "Centrope schafft auch den kleineren Partnern Chancengleichheit", sagte er.

Eine klare "centrope-patriotische" Haltung demonstrierte Stadler in der Frage der Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes. Im internationalen Wettstreit um gute Arbeitskräfte sollte man die Fachkräfte in der Region halten. Daher sei es besser, wenn ein Slowake nach Österreich ginge, statt nach Irland. Denn von dort sei die Rückkehr in seine Heimat weniger wahrscheinlich, als wenn er eine Zeitlang in Österreich arbeite. Sonst sei er für die gesamte centrope-Region verloren.

Die Tagung war mit NÖ-Landeshauptmann-Stv. Ernest Gabmann, Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Häupl, Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl, Bürgermeister Tamas Fodor (Sopron), Oberbürgermeister Andrej Durkovsky (Bratislava), und Vizebgm. Oliver Pospisil (Brünn) hochkarätig besetzt. Der St. Pöltner Delegation gehörten STR Ing. Franz Gunacker und ecopoint-Leiter Christoph Schwarz an.
 
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