Plassnik: "Fu Long ist Symbol der Verletzlichkeit von Natur und Tierwelt"   

erstellt am
05. 12. 07

Außenministerin als Patin des kleinen Großen Panda in Schönbrunn
Wien (bmeia) - „Fu Long ist ein Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft zwischen China und Österreich“, betonte Außenministerin Ursula Plassnik am 04.12. bei der festlichen Namensgebung des hundert Tage alten kleinen Großen Panda im Tiergarten Schönbrunn in Anwesenheit von Chinas Botschafter Wu Keng und einer chinesischen Delegation mit der Generalsekretärin der China Wildlife Conservation Association, Yang Bajin, an der Spitze

Plassnik: „Ich hoffe, dass sich um die wissenschaftlichen Kontakte die Beziehungen zwischen beiden Staaten noch verbreitern und vertiefen.“ Die Außenministerin, die die Patenschaft über den ersten natürlich gezeugten Panda in Europa übernommen hat: „Ich danke allen, die in China und Österreich am Zustandekommen des Panda-Projektes mitgewirkt haben. Ich weiß, was an Einsatz notwendig war, zuletzt die liebevolle Obsorge in Schönbrunn von Generaldirektorin Schratter und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Außenministerin bezeichnete Fu Long als „jüngsten Botschafter des Artenschutzes.“ Plassnik: „Der Panda ist Symbol für die Verletzlichkeit von Natur und Tierwelt. Die Fürsorge, die wir dem kleinen Panda gegenüber zeigen, die sollten wir im Grunde allen Lebewesen zuteil werden lassen“.

Plassnik äußerte drei Wünsche für den weiteren Lebensweg des kleinen Großen Pandas: „Dass es Fu Long, dem glücklichen Drachen, weiter gut gehen möge. Dass er gesund bleibe. Und dass er sich wie in den ersten hundert Tagen weiterhin über ein harmonisches Familienleben freuen kann“.

Die Außenministerin vermutete, dass wohl sie als Taufpatin ausgesucht wurde, weil sie mit dem Vornamen Ursula selbst eine "kleine Bärin" sei. Plassnik weiter: "Ich bin nur froh, dass wir bisher nur Bären und keine Drachen aus China herbeischaffen mussten."
 
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