Casanova - Giacomo brennt   

erstellt am
30. 06. 08

Ein Auftragswerk der Sommerspiele Melk von Autor Paulus Hochgatterer
Melk (stadt) - Giaomo brennt - Vor allem für zwei Leidenschaften: die Frauen und das Schreiben. Wäre nun Casanova die letzte Seele im Fegefeuer und würde dieses abgeschafft, stellt sich die Frage: Wohin mit Casanova? In den Himmel oder doch lieber in die Hölle? Um eine Entscheidung zu treffen, erhält man Einblicke in Casanovas Leben und das seiner Zeitgenossen.

Das Stück kann als Komödie aufgefasst werden, ist es doch angelehnt an die Tradition der commedia dell' arte, der Comédie Française und beinhaltet Elemente des klassischen Volksstückes.

Casanova - Der Mensch
Er war ein Tausendsassa, ein Held seiner Zeit. Vielfältig war auch sein Leben: Er wurde von der Inquisition eingekerkert, von Päpsten, Kaisern und Königen empfangen und übte unzählige Berufe aus. Vor allem anderen aber war ein Virtuose der Sinne mitten im Zeitalter des lustvollen Lebens und der Revolution.

Heutzutage kennt man ihn großteils als Frauenheld. Womit wir auch schon bei Casanovas Dilemma angekommen wären: bis heute wird er völlig auf die Rolle des großen Verführers reduziert und somit seiner Vielschichtigkeit beraubt. Und genau diese wird in der Inszenierung der Sommerspielen Melk beleuchtet.

Mit
Casanova - Günter Franzmeier
Henriette - Barbara Horvath
Feldkirchner - Markus Kofler
Lukretia - Martina Spitzer
Leonilda - Pippa Galli
Der Herr - Sebastian Pass
u.a.

Inszenierung Alexander Hauer
Buch Paulus Hochgatterer
Bühne Karl Fehringer / Judith Leikauf
Kostüme Susanne Özpinar
Dramaturgie Hagnot Elischka

PREMIERE
Dienstag, 15. Juli 2007, 20.15 Uhr

SPIELTAGE
17. Juli bis 16. August 2008
Do, Fr, Sa, 20.15 Uhr (Ende ca. 23 Uhr)
Informationen:
http://www.arena-melk.at
Die Aufführungen finden bei jeder Witterung statt.
 
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