Nur die besten Köpfe für I.S.T. Austria   

erstellt am
11. 07. 08

Hahn: „Meilenstein für Österreichs Grundlagenforschung“
Wien (bmwf) - „Das Institute of Science and Technology als völlig neuartiges Exzellenzzentrum wird die Forschungslandschaft weiter beleben und ein Meilenstein für Österreichs aber auch die internationale Grundlagenforschung sein“, sagt Wissenschaftsminister Johannes Hahn im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll und dem Vorsitzenden des Exekutivausschusses des I.S.T. Austria (Institute of Science and Technology) Prof. Haim Harari in Klosterneuburg.

Die Etablierung des I.S.T. Austria am Campus Klosterneuburg macht wesentliche Fortschritte, sowohl was die baulichen, als auch die fachlichen Maßnahmen betrifft. Die Investitionen werden im Rahmen eines gemeinsamen Finanzierungsmodells von öffentlicher Hand und privaten Sponsoren getragen. Der Bund nimmt dafür bis zu 290 Millionen Euro in die Hand, das Land Niederösterreich steuert 145 Millionen Euro für Errichtung und Betrieb bei. Damit werden langfristig bis zu 800 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert.
Drittmittelfinanzierungen werden für Gebäude, Forschungsstipendien, spezielle Ausstattung oder Seminarräume verwendet. Beteiligt hat sich vor allem die österreichische Industrie, vertreten durch die Industriellenvereinigung, was für Minister Hahn das „wohl bedeutendste Engagement der Industrie für die Grundlagenforschung nach dem IMP (Institute of Molecular Pathology) durch Boehringer Ingelheim in Österreich“ ist.

Fachlich wird sich I.S.T. Austria auf spezielle Forschungsfelder konzentrieren. Die fachlichen Schwerpunkte werden derzeit noch evaluiert und definiert. Expertenteams in den drei Themenfeldern „Hirn und Computer“, „Quantitative Biologie“ und „Materialwissenschaften“ wurden bereits eingerichtet. Als Ziel soll ein Cluster in verwandten Gebieten mit Anknüpfungspunkten in ferner liegende Feldern geschaffen werden.

„Ich erwarte mir nur die besten wissenschaftlichen Köpfe der Welt am I.S.T. Austria, welche für exzellente Wissenschaft mit internationaler Sichtbarkeit stehen “, so Hahn.
 
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