Lechner-Instrumente feiern 30-Jahre-Jubiläum   

erstellt am
11. 07. 08

Haslauer: Synonym für handwerkliche Meisterleistungen
Salzburg (lk) - Die Firma Lechner habe es stets verstanden, internationale Kontakte mit Orchestern zu knüpfen. Als Synonym für handwerkliche Meisterleistungen stehe die Marke Lechner für die traditionelle Kunst des Instrumentenbaues ebenso wie für technischen Fortschritt und Innovationskraft. Das betonte Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer am Abend des 10.07. beim Festkonzert zum 30-Jahre-Jubiläum des Musikinstrumenten-Erzeugers Martin Lechner in Bischofshofen.

Anlässlich des Firmenjubiläums veranstalten das Musikhaus Lechner und der Tourismusverband auch den "Ersten Bischofshofner Festspielsommer". Die Veranstaltungsreihe "Bischofshofner Musiktage" bürge seit Jahren für hohe Qualität, musikalische Vielfalt und internationales Flair, sagte Haslauer. Es sei wichtig, dass allen, die kulturell als Kulturschaffende oder auch als "Ermöglicher" von Kultur engagiert seien, ein Klima der Entfaltung und der kulturellen Offenheit geboten werde. Damit könne man der breiten Palette von Kunst und Kultur in ihren unterschiedlichsten Facetten eine Bühne zur Verfügung stellen.

Die Firma Lechner habe es stets verstanden, internationale Kontakte mit Orchestern, die unter anderem auch bei den Salzburger Festspielen auftreten, zu knüpfen, so Haslauer weiter. Für Lechner-Instrumente gebe es auf der ganzen Welt eine sehr gute Nachfrage. Zu den zufriedenen Kunden des Unternehmens zählen Dutzende Orchester, darunter auch die Wiener Philharmoniker ebenso wie Opernhäuser, Theater und Musikhochschulen. Die individuelle Beratung werde besonders großgeschrieben. Die Musikinstrumentenbauer-Familie Lechner in Bischofshofen sei ein verlässlicher Berater und vor allem auch ein international musikalisches Kompliment für Salzburg.

Der Musikinstrumentenbau habe in Salzburg eine lange Tradition und sei eng mit dem Musikleben in Salzburg verbunden, betonte Haslauer. Salzburg sei ein Paradebeispiel für die synergetische Verbindung zwischen Musikern und Musikliebhabern, zwischen Komponisten und Instrumentenbauern und das bereits seit mehreren Jahrhunderten. Schon zu Lebzeiten eines Leopold Mozart, seines Sohnes Wolfgang Amadeus Mozart, oder ein Heinrich Ignaz Franz Biber oder eines Michael Haydn als Hofkapellmeister in Salzburg tätig waren, gab es berühmte Salzburger Instrumenten-Macher.

Neben den Lechner-Instrumenten haben sich auch überdurchschnittlich viele Musikerinnen und Musiker in den vergangenen 30 Jahren aus dem Land Salzburg in vielen Symphonie-Orchestern in Österreich und weit darüber hinaus etabliert. Sehr viele dieser Künstler/innen kommen aus der Schmiede von Professor Josef Promberger, einem gebürtigen Bischofshofner und angesehenen Professor an der Musik-Universität Wien, der an der Musikhochschule Mozarteum Salzburg 1969 sein Studium absolvierte.
 
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