Wiener Börse und OeKB Mehrheitseigentümer der Börse Budapest   

erstellt am
25. 09. 08

Wien/Budapest (börse) - Die Wiener Börse AG und die Oesterreichische Kontrollbank AG geben bekannt, dass am 24.09. die Zustimmung der ungarischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (PSZÁF) zur Übernahme der Anteile der UniCredit Bank Hungary Zrt., Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, der Erste Group Bank AG und der Erste Befektesi zugestellt wurde. Der Anteil der Wiener Börse AG beträgt nun 50,453%, die Oesterreichische Kontrollbank erhöht ihren Anteil auf 18,345%.

In Summe beläuft sich der Anteil des österreichischen Konsortiums weiterhin auf 68,798%.

„Wir legen auch weiterhin großen Wert auf die Zusammenarbeit. Konkrete Maßnahmen zur Aktivierung des ungarischen Kapitalmarktes werden wir mit dem Management der Börse Budapest, den wesentlichsten ungarischen Marktteilnehmern und Emittenten gemeinsam erarbeiten und präsentieren“, sagt Dr. Michael Buhl, Mitglied des Vorstandes der Wiener Börse AG.

An der Börse Budapest waren per Ende August 42 Unternehmen gelistet und die Marktkapitalisierung betrug 26 Mrd. Euro (Quelle: FESE). Die Beteiligung des seinerzeit ungarisch-österreichischen Bankenkonsortiums an der Börse Budapest erfolgte im Mai 2004, seither arbeiten die beiden Börsen in verschiedenen Bereichen, wie etwa im Datenverkauf, im Indexbereich und der Einführung strukturierter Produkte zusammen.
 
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