Auf goldenem Grund.   

erstellt am
09. 10. 08

Italienische Malerei zwischen gotischer Tradition und dem Aufbruch zur Renaissance 12. Dezember 2008 14. April 2009 im Liechtenstein Museum
Wien (liechtenstein museum) - "Goldgrundbilder", wie sie im kunsthistorischen Kontext kurz genannt werden, spielten in den Fürstlichen Sammlungen von Anfang an eine Rolle, besonderes Augenmerk brachte ihnen vor allem Fürst Johann II. von Liechtenstein (1840/18581929) entgegen, der gemeinsam mit seinem Ratgeber Wilhelm von Bode die Sammlungen neu ordnete und meist aus Florenz viele solcher Täfelchen erwarb. Das Liechtenstein Museum zeigt üblicherweise im ersten Saal seiner Dauerausstellung eine für Wien eher ungewöhnliche Auswahl dieser frühen italienischen Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts.

Welche Wertschätzung dieser Epoche der europäischen Malerei nach wie vor beigemessen wird, zeigt der Bestand an Bildern aus der Galerie Sarti, Paris, der ergänzt um Gemälde der Fürstlichen Sammlungen und wichtige Leihgaben aus dem In- und Ausland ab 12. Dezember 2008 in der Sonderausstellung "Auf goldenem Grund" im Liechtenstein Museum präsentiert wird.

Informationen: http://www.liechtensteinmuseum.at
 
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