Endbericht zur EURO 2008  

erstellt am
17. 10. 08

 Gusenbauer: "EURO 2008 war ein großer Erfolg"
"Österreich hat gezeigt, daß es möglich ist, über Grenzen hinweg zu denken"
Wien (sk) - "Die EURO war aus vielerlei Hinsicht ein großer Erfolg und die vier Austragungsstädte haben sich als hervorragende Gastgeber präsentiert. Die EURO wird uns als friedliches und völkerverbindendes Fest in Erinnerung bleiben", erklärte SPÖ-Bundeskanzler und Sportminister Alfred Gusenbauer bei der Pressekonferenz am 17.10., bei der der Endbericht der UEFA EURO 2008 vorgestellt wurde und zu der auch Andreas Schaer, Gesamtprojektkoordinator der Schweiz für die UEFA EURO 2008, Staatssekretär Reinhold Lopatka, Heinz Palme, Koordinator der Bundesregierung UEFA EURO 2008 und Alfred Ludwig, Generalsekretär des ÖFB geladen waren. Gusenbauer und Schaer wiesen auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Schweiz hin.

Der nun vorliegende Endbericht der EURO umfasst alle Zahlen und Fakten und dokumentiert diese Großveranstaltung, so Gusenbauer. "Zwei Millionen Menschen waren in den Fanmeilen und Fanzonen in den vier Austragungsstädten Wien, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck zu Gast und rund 150 Millionen Menschen haben weltweit jedes Spiel mitverfolgt", führte der Bundeskanzler aus. Die Investitionen des Bundes, die bei 133 Millionen Euro liegen, hätten sich rentiert, da bereits durch zusätzlichen Steuereinnahmen während der EURO ein Plus von 145 Millionen Euro verzeichnet werden konnte.

Gusenbauer bedankte sich bei den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, beispielsweise von den Rettungsdiensten, und bei den Botschaftern aus Leidenschaft, die zur guten und friedlichen Stimmung beigetragen haben. "Die Schweiz war ein idealer Partner, wie wir bei zahlreichen Meetings sowohl auf politischer als auch auf Fachebene feststellen konnten. Wir haben es geschafft diese Großveranstaltung gut über die Bühne zu bringen", schloss der Bundeskanzler.

 

 Fekter: "Bevölkerung reiht Polizei auf Top-Position"
In den Endbericht integrierte Studie bestätigt vorbildliche Arbeit der Polizei
Wien (bmi) - Der am 17.10. präsentierte Endbericht der Bundesregierung zur Fußball-Europameisterschaft unterstreicht noch einmal die herausragenden Leistungen der Exekutive während der EURO 2008. Die darin eingearbeitete Studie "Wirtschaftliche Wirkungen und Besucherzufriedenheit der EURO 2008 in Österreich", erstellt von der Universität Mainz und des Management Centers Innsbruck (MCI), bringt der Polizei eine Top-Platzierung: dreiviertel aller Befragten gaben an, mit dem allgemeinen Sicherheitsniveau in Österreich während der EURO 2008 sehr zufrieden oder zufrieden gewesen zu sein. 35 Prozent aller Befragten waren sogar sehr zufrieden. Besser bewertet wurde lediglich die hohe Gastfreundschaft in unserem Land.

"Dieses eindrucksvolle Ergebnis bestätigt die hervorragende Arbeit der österreichischen Exekutive, die maßgeblich zum hohen Sicherheitsniveau beigetragen hat. Das Ziel der Polizei, eine sichere Fußball-Europameisterschaft zu gewährleisten, wurde eindrucksvoll unter Beweis gestellt", so Innenministerin Dr. Maria Fekter.

Die EURO 2008 führte zum größten Polizeieinsatz in der Geschichte Österreichs. Jahrelange Vorbereitungen waren für diesen Einsatz notwendig. "Umso mehr freut es mich, daß die Arbeit der Polizei auch von der Bevölkerung so honoriert wird. Es wurde viel in die Sicherheit investiert. Das Ergebnis der Studie gibt den Maßnahmen und den Einsatzkonzepten recht. Ich möchte mich daher noch einmal bei allen Polizistinnen und Polizisten für ihre Arbeit bedanken", sagte Fekter.

Die Studie "Wirtschaftliche Wirkungen und Besucherzufriedenheit der EURO 2008 in Österreich" wurde von den vier Spielstätten Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg und Wien in Auftrag gegeben.
 

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