Marek: Österreichische Betriebe leisten hervorragende Lehrlingsausbildung   

erstellt am
17. 10. 08

217 Einreichungen für den erstmals vergebenen Staatspreis "Beste Lehrbetriebe - Fit for Future"
Wien (bmwa) - "Die 217 Einreichungen für den heuer erstmals ausgeschriebenen Staatspreis 'Beste Lehrbetriebe - Fit for Future' haben gezeigt, dass die qualitativ hochwertige betriebliche Lehrlingsausbildung in sehr vielen Unternehmen gelebte Realität ist", erklärte Wirtschafts- und Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek am Abend des 16.10. im Wiener Semper Depot bei der zum Abschluss des "Tages der Lehre 2008" angesetzten Verleihung der Trophäen für die Staatspreisträger und der Diplome für die Nominierten. Mit dem Staatspreis solle ein starkes Signal für die Qualität in der Lehre gesetzt und gezeigt werden, dass gute Ausbildungsqualität die beste Investition in die Zukunft ist, ergänzte die Staatssekretärin: "Ziel des Staatspreises ist es, Unternehmen mit hervorragender Lehrlingsausbildung vor den Vorhang zu bitten und diese als 'best practice'-Beispiele der betrieblichen Lehrlingsausbildung vorzustellen. Diese Auszeichnung stellt eine Anerkennung der besonderen Leistungen im Bereich der Lehrlingsausbildung dar. Ich gratuliere allen Preisträgern und hoffe, dass sie alle als Vorbilder wirken und viele Nachahmer finden, denn die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte, die wir morgen dringender denn je brauchen werden, um Österreich auch weiterhin als Qualitätsstandort im globalen Wettbewerb erfolgreich positionieren zu können."

Der Staatspreis "Beste Lehrbetriebe - Fit for Future" ist die logische Weiterentwicklung des gleichnamigen Wettbewerbs der Wirtschaftskammer, der auf eine Idee des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) zurückgeht und bisher sechs Mal durchgeführt wurde. Auch der Staatspreis wurde vom ibw inhaltlich betreut und maßgeblich mitgestaltet.

Heuer erstmalig als Staatspreis vergeben, erfreut sich der Wettbewerb noch größerer Beliebtheit als in den Jahren zuvor: Mit insgesamt 217 Einreichungen lag das Interesse der österreichischen Ausbildungsbetriebe heuer um 55 Prozent über der Einreichquote aus dem Vorjahr. In der Kategorie 1 (bis 19 Mitarbeiter/innen) bewarben sich 33 Unternehmen, in der Kategorie 2 (20 249 Mitarbeiter/innen) 66 Unternehmen und in der Kategorie 3 (ab 250 Mitarbeiter/innen) 118 Unternehmen. Aus jeder Kategorie wurden drei Betriebe als "für den Staatspreis nominiert" ausgezeichnet und einer davon zum Staatspreisträger gewählt. Einen Sonderpreis gab es in der Kategorie "Integrative Berufsausbildung".
 
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