Neue Stationen für Knochenmarktransplantationen im AKH Wien   

erstellt am
24. 10. 08

Wehsely eröffnet zwei neue KMT-Stationen
Wien (rk) - Seit 1978 wurden im AKH Wien insgesamt 1.361 Knochenmarktransplantationen durchgeführt. Damit hat die Wiener Knochenmark- und auch die Stammzellentransplantation international ein sehr hohes Niveau. Um die Qualität der medizinischen Versorgung und der Pflege der PatientInnen weiter zu verbessern, wurden zwei neue Bettenstationen für Knochenmarktransplantation am AKH Wien errichtet. Die neuen Stationen wurden am 24.10. von Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely und Univ.Prof. Dr. Reinhard Krepler, dem Direktor der Teilunternehmung AKH Wien sowie Univ.Prof. Dr. Christoph Zielinski, dem Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin I, feierlich eröffnet. "Die beiden neuen Knochenmarktransplantationsstationen des AKH Wien sind ein weiterer Baustein der Spitzenmedizin für alle WienerInnen, ungeachtet ihres Einkommens, ihres Alters, ihrer Herkunft und ihres Geschlechts", hob Wehsely bei der Eröffnung hervor."

Im AKH Wien stehen den PatientInnen jetzt eine neue Intensivstation für Knochenmarktransplantationen mit acht Betten, eine Pflegestation mit zehn Betten sowie eine Tagesklinik mit vier Betten zur Verfügung. Damit ist die Transplantation mit blutbildenden Stammzellen aus dem Knochenmark bzw. dem peripheren Blut nach höchsten internationalen Standards möglich. Gleichzeitig wird den PatientInnen in hellen und freundlichen Räumen eine optimale Pflege und Nachsorge mit modernster Technologie geboten. Die Errichtungskosten von rund sieben Millionen Euro teilen sich je zur Hälfte die Stadt Wien und die Medizin Universität Wien. Die neu errichteten Stationen tragen der zunehmenden Komplexität der Behandlungsmethoden und der besten Betreuung der PatientInnen in jeder Hinsicht Rechnung.

An den Knochenmarktransplantationsstationen des AKH Wien werden jährlich rund 90 Knochenmark- und Stammzellentransplantationen durchgeführt. Insgesamt werden im Rahmen der Nachsorge pro Jahr rund 300 PatientInnen stationär aufgenommen.
 
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