Wiener Stadthalle mit "Evita" und Erich Kästner Klassiker   

erstellt am
03. 11. 08

Wien (rk) - Das bewegte Leben von Eva Perón steht zwischen 7. und 9. November auf dem Programm der Wiener Stadthalle. In Form des 1978 uraufgeführten Musicals von Andrew Lloyd Webber wurde das Schicksal von "Evita" weltbekannt, nicht zuletzt bedingt auch durch den Ohrwurm des Songs "Don`t cry for me Argentina". In der demnächst zu sehenden Version treten u.a Caroline Frank (Erstbesetzung, Ersatz: Arndis Halla) als Evita auf, Che wird gemimt durch Georg M. Leskovich (Erstbesetzung, Ersatz: Branko Glad), Juan Peron, der Ehemann und Staatspräsident Argentiniens durch Joachim Völpel. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr.

Die Erstaufführung des Musicals fand 1978 in London statt. Seither ist es auf unzähligen Bühnen wieder gespielt worden. Eva Perón (1919 - 1952) war die First Lady Argentiniens. Perón kam in jungen Jahren nach Buenos Aires, wo sie als Model und Radiomoderatorin arbeitete. Später folgte die Ausbildung zur Filmschauspielerin. 1945 heiratete sie Juan Perón, den sie im darauf folgenden Präsidentschaftswahlkampf massiv unterstützte. Als erste Frau in unmittelbarere Nähe zur Politischen Spitze beeinflusste sie maßgeblich das Selbstverständnis der Frauen der lateinamerikanischen Gesellschaft. 1952 starb "Evita" an Krebs.

Erich Kästners "Die Konferenz der Tiere", 1949 als Buch erstmals erschienen, zählt zu den Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur. Am 15. und 16. November ist es als Musical in einer Produktion der Gruppe teatro in der Wiener Stadthalle zu sehen. Die Parabel über Krieg und Frieden ist am Samstag, den 15.11., um 18.00 Uhr, tags darauf um 16.00 Uhr zu sehen.

Beide Stücke werden in der Halle F gezeigt. Karten gibt es an allen Kassen der Wiener Stadthalle.
     
Informationen: http://www.stadthalle.com
     
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